Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Kugelschnur-Treibriemens
Der Kugelschnurtreibriemen besteht aus einem, aus mehreren nebeneinanderliegenden dehnungsarmen Kunststoffkernfäden und darum umspritzten flexiblem Kunststoff gebildeten endlosen Strang sowie aus daran in regelmäßigen Abständen mitangespritzten Mitnehmerkugeln. Zum Herstellen des Riemens werden die nebeneinanderliegenden Kernfäden aus einem einzigen, um zwei in dem Treibriemenumfang entsprechendem Abstand voneinander angeordnete Wickeltrommeln mehrfach herumgewickelten Endloskernfaden gebildet, auf dem der Ummantelungskunststoff sowie die Mitnehmerkugeln aufgespritzt werden. Um zu einer möglichst homogenen Beschaffenheit des Kugelschnurtreibriemens zu kommen, wird der Endloskernfaden bereits vor seinem Herumwickeln um die beiden Wickeltrommeln mit einem Haftvermittler benetzt und mit Kunststoff ummantelt. Bei seinem anschließenden Herumwickeln um die beiden Wickeltrommeln wird er um die dabei jeweils bereits gebildeten Fadenwicklungslagen gedrillt, wonach der so gebildete verdrillte Strang von den beiden Wickeltrommeln abgenommen und zum gegenseitigen Verschmelzen seiner Fadenwicklungslagen durch eine erhitzte Düse gezogen wird. Anschließend wird die Außenummantelung mit den Mitnehmerkugeln auf ihn aufgespritzt.


