
Nach Angaben des Dämmstoffherstellers Armacell kam bei der Mehrzahl der brasilianischen WM-Stadien bei der Isolierung kältetechnischer Anlagenteile der elastomere Dämmstoff Armaflex zum Einsatz.
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Wie bereits beim Bau vieler Sportstadien und Mehrzweckarenen in der ganzen Welt vertrauen auch acht von zwölf neuen WM-Stadien in Brasilien bei der Dämmung kältetechnischer Anlagenteile auf Produkte von Armacell. Der flexible Dämmstoff Armaflex schützt Kühlwasserleitungen und Luftkanäle klimatechnischer Anlagen in den diversen Service- und Verwaltungseinrichtungen vor dem Entstehen von Tauwasser und Energieverlusten. Während sechs Arenen durch umfangreiche Umbauten WM-tauglich gemacht wurden, sind sechs weitere Stadien komplett neu errichtet worden. Zu den mit Armacell-Produkten ausgerüsteten Sportstätten zählen u. a. das mit einer Kapazität von über 70 000 Zuschauern zweitgrößte WM-Stadion, das Estádio Nacional in Brasília, das Estádio Mineirão in Belo Horizonte und die Arena da Amazônia in Manaus. In acht WM-Stadien und der zeitgleich neu gebauten Arena Grêmio in Porto Alegre wurden insgesamt 50 000 m Dämmschläuche und 15 000 m2 Dämmplatten eingesetzt.
Bereits seit Mitte der 1990er Jahre vertreibt Armacell Produkte im lateinamerikanischen Markt und seit 2003 ist das Unternehmen mit einer eigenen Produktionsstätte in Brasilien vertreten. Im Werk in Pindamonhangaba (bei São Paulo) werden technische Dämmstoffe für die Mercosur-Region gefertigt.
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