EPDM-Produktion von Lanxess in Geleen auf ACE-Technologie umgestellt

Lanxess hat die größte seiner drei in Geleen, Niederlande, betriebenen EPDM-Produktionslinien auf die ACE-Technologie umgestellt.

Man habe rd. 12 Mio. EUR investiert, um die Produktionslinie von konventioneller Ziegler-Natta-Chemie auf den ACE-Prozess umzustellen. Die neue Linie – EPT 3 – hat eine Kapazität von 95 000 jato. Das entspricht mehr als der Hälfte der Gesamtkapazität dieser Anlage, die laut Lanxess mit einer Jahreskapazität von 180 000 t derzeit die größte EPDM-Produktionsstätte weltweit sei. Nach Angaben des Unternehmens ermögliche der ACE-Prozess eine nachhaltigere Produktion und mache eine breite Palette hochwertiger EPM- und EPDM-Typen zugänglich. Derzeit umfasst das EPDM-Angebot sieben ACE-Typen. Darunter finden sich Typen mit einem hohen ENB-Anteil für die schnelle Vulkanisation und ölverstreckte Varianten mit einem hohen Molekulargewicht für gute elastische Eigenschaften. Bevor die neue Produktionslinie in Betrieb genommen wurde, seien Proben der neuen ACE-Typen über ein Jahr hinweg im Markt getestet worden.

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