• Verfasst am 18.11.2011 - Wirtschaft
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BASF erhöht Kapazität von Dämmwerkstoff Neopor in Europa

BASF wird ab Dezember 2011 schrittweise die Produktionskapazität des Dämmwerkstoffs Neopor (EPS, expandierbares Polystyrol) am Standort Ludwigshafen um insgesamt rd. 60 000 Tonnen pro Jahr erhöhen. Die Gesamtkapazität soll bis spätestens Oktober 2013 erreicht sein.

Das graue, expandierbare Polystyrolgranulat (Mitte) wird zu silbergrauen Perlen aufgeschäumt und zu Dämmplatten und Formteilen verarbeitet.

Das graue, expandierbare Polystyrolgranulat (Mitte) wird zu silbergrauen Perlen aufgeschäumt und zu Dämmplatten und Formteilen verarbeitet.

Die Kapazitätserhöhung wird durch den Ausbau vorhandener Produktionsanlagen erreicht. Dies ist die zweite Steigerung der Neopor-Kapazität am Standort Ludwigshafen innerhalb von drei Jahren.

Das graue Neopor ist eine Weiterentwicklung von Styropor: Der Dämmwerkstoff erhält durch den Zusatz von Grafitteilchen seine Farbe und Leistungsfähigkeit – Neopor bietet laut BASF eine um bis zu 20 % bessere Dämmleistung als der weiße EPS-Dämmstoff.

1998 war BASF der erste EPS-Hersteller mit einem grauen Dämmwerkstoff im Portfolio. Neopor kommt sowohl im Neubau als auch bei Renovierungen zum Einsatz. In Deutschland werden rd. 30 % aller EPS-basierten Dämmstoffe in Neubauten eingesetzt, 70 % gehen in die Renovierung von Gebäuden. Bis 2012 soll sich dieser Anteil auf 75 % erhöhen.


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