• Verfasst am 14.08.2014 - Wirtschaft
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Evonik schließt Ausbau der PA 12-Produktion in Marl ab

Evonik Industries hat die Kapazität seiner Polyamid-12-Produktion im Chemiepark Marl um 5 000 t ausgebaut und damit die Liefersicherheit des Werkstoffs Vestamid erhöht. Daneben haben Vorbereitungen zur Steigerung der Produktion von Vestosint-Polyamidpulver begonnen, so das Unternehmen.

Für den weiteren Ausbau der Produktion hat Evonik nach eigenen Angaben ein verbessertes konventionelles Verfahren zur Herstellung von Polyamid 12 fertig ausgearbeitet. Zusätzlich seien Fortschritte in der Entwicklung einer von Butadien und Cyclo­dodecatrien (CDT) unabhängigen Route erzielt worden, so heißt es. In einer seit über ­einem Jahr laufenden Pilotanlage habe man einen Biosyntheseweg aufbauend auf Palmkernöl – ohne ­Butadien und CDT – weiterentwickelt, der zu w-Amino-Laurinsäure, einer Alternative zum erdölbasierten Laurinlactam, führt und ein identisches PA 12 ergebe.

Evonik betreibt seit rd. 50 Jahren eine voll rückintegrierte Produktion von PA 12 im Chemiepark Marl, ausgehend vom Butadien über alle Vorstufen bis zum Polymer. Ursprünglich als Batch-­Betrieb begonnen, wurde die Produktionsanlage ab dem Jahr 2000 um kontinuierliche Anlagen ergänzt.


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