Elastomere kammförmige hochmolekulare Poly(oxyethylene) [POE] als polymere Elektrolyten: Morphologie und Ionenleitfähigkeit
Durch anionische Koordinationspolymerisation von Ethylenoxid mit 1. 2-Epoxy-4.7.10.13-tetraoxatetradecan (ETT-3) in Gegenwart eines Kondensationsproduktes aus Dibutylzinnoxid und Tributylphosphat wurden POEs mit 11 bzw. 18 Mol-% Tri(oxyethylen)-Seitenketten hergestellt. Die mit geringen Mengen LiClO4 'gedopten' Produkte gaben ohne Vernetzung gummiartige Filme mit hoher Ionenleitfähigkeit - bei hoher Li-Konzentration im höchsten bekannten Bereich. Zunehmendes Dopen verringert ferner die Kristallinität der Polymeren und erhöht den Tg, erniedrigt den Elastizitätsmodul G' und verbreitert das kautschukartige Plateau. Ein Verhältnis von [Li] zu Ethersauerstoff [-O-] von 0,10 erwies sich für polymere Elektrolyten dieser Art als optimal.


