Vorrichtung zur nichtaxialen Ausrichtung von Fasern in einem rohrförmigen Produkt aus Faserverbundwerkstoff
Bei rohrförmigen Produkten aus Faserverbundwerkstoffen, die unter Innendruck oder Torsionsbeanspruchung stehen, sollen auf Grund des Spannungsverlaufes die Fasern nicht nur axial, sondern auch radial ausgerichtet sein. Extrudieren führt jedoch zu rein axialer Faserausrichtung. Um die Fasern auch radial auszurichten, ist ein Rotor in den ringförmigen Extrusionskanal eingebracht, dessen Flügel eine Art Kammer bilden. Dort wird der Schmelzestrom aus dem Ringkanal am Rotoreintritt aufgenommen, mit dem Rotor in Drehung versetzt und am Rotoraustritt in einer schraubenförmig umgelenkten Form in den ringförmigen Fließkanal gefördert. Der Motor kann passiv durch die Strömung oder aktiv durch einen Motor angetrieben werden. Die Vorrichtung eignet sich insbesondere zur Herstellung von faserverstärkten Thermoplast- oder Duroplast-Rohren für die Anwendung im Fahrzeugbau und in der Bauindustrie sowie für textilfaserverstärkte Gummischläuche.



