GAK - Gummi Fasern Kunststoffe

Issue 10 | 2017

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Editorial
615
„Wir werden sie jagen …“

Ist es Ihnen bei diesem Satz auch kalt über den Rücken gelaufen?


„… und wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen!“ Alexander Gauland (76, langjähriges Mitglied der CDU und heutiger Spitzenfunktionär der AfD auf einem Rachefeldzug wie einst Oskar Lafontaine?) und seine Mitstreiter meinen es allem Anschein nach bitterernst, selbst wenn man dem Medienprofi Gauland auch durchaus taktisches Kalkül unterstellen könnte, denn was werden die AfD-Kritiker aus allen anderen Parteilagern sich jetzt wieder die Mäuler zerreißen und damit kostenlos die gewünschte Reklame und die zugehörige Bühne liefern.


Dennoch lässt sich fragen: Ist es schon wieder so weit? Muss man aufgrund der Diktion der künftigen AfD-Vertreter im Bundestag das Schlimmste befürchten? Wer kann das jetzt schon sagen?
Ruft man sich die Kommentare verschiedener Politikgrößen direkt nach dem Bekanntwerden der ersten Hochrechnung ins Gedächtnis, bleibt zu konstatieren, dass sie offensichtlich noch immer nicht das Mindeste hinzugelernt haben, obwohl sie nach den Ergebnissen der letzten Landtagswahlen ausreichend Zeit dazu gehabt hätten. Bequem für die bisher etablierten Parteien auch die Resultate nachgelagerter Analysen und Umfragen: Denkzettelwahl, eine Million Wähler aus Protest von der CDU zur AfD gewechselt etc.


Typisch war vorher das groß angekündigte TV-Duell von Merkel und Schulz. Selbst der geneigteste Zuschauer wird am Ende mit sich uneins gewesen sein, ob er jetzt Zeuge vorgezogener Koalitionsverhandlungen geworden war, ob überhaupt wesentliche Unterschiede zwischen den sogenannten beiden großen Volksparteien existieren und wie es sein kann, dass jemand soziale Gerechtigkeit zum Wahlkampfthema macht, obwohl seine Kollegen während ihrer aktuellen Regierungsverantwortung längst mit deren Durchsetzung hätten beginnen können bzw. aus eigener Sicht längst damit begonnen hatten.


Visionen zur künftigen Gestaltung Deutschlands – Fehlanzeige. Zukunftsthemen wie Fortschritt der Digitalisierung, fundierte Bildungsoffensive, Einwanderungsrecht, Infrastruktur, innere und äußere Sicherheit usw. – alles Fehlanzeige. Visionäre in der Politik – Fehlanzeige. Politikernachwuchs gefördert – Fehlanzeige. Selbsterneuerung – Fehlanzeige. Lethargie an allen Fronten.


Die Wahl hat eines gezeigt: Die ehemals großen Volksparteien sind keine Volksparteien mehr. Sie haben es versäumt, sich konkret mit den Ängsten und Sorgen vieler Bürger auseinanderzusetzen, drängende Fragen zu beantworten oder die Lösung derartiger Probleme ernsthaft anzugehen. Es war halt einfacher, die Aufmüpfigen gleich in die rechte Ecke zu stellen, als Rechtspopulisten abzutun, sie in den eigenen Parteien kaltzustellen, als sich wirklich inhaltlich mit ihren berechtigten Anliegen zu beschäftigen. Man hat sich zudem in dem Zusammenhang konstant geweigert, die noch vorhandenen Unterschiede zwischen West und Ost zu sehen und entsprechend zu agieren.


Mag die AfD möglicherweise sogar sich selbst zerlegen, können wir momentan nur hoffen, dass die anderen demnächst mit Fug und Recht sagen dürfen „Wir haben verstanden.“ und danach handeln. Die Hoffnung stirbt zuletzt.


Ihr
Ernst Debie

Report
630
Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen – Enge Verbindung zwischen Industrie und Wissenschaft

Das Thema Aus- und Weiterbildung ist für die Kautschukindustrie von immenser Bedeutung, denn nur mit gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann die Branche ihre Innovationskraft erhalten und wirtschaftlich erfolgreich sein. In Bezug auf Bildungsmöglichkeiten im Bereich Kautschuktechnologie ist die Landschaft der Anbieter in Deutschland für viele in der Branche recht unübersichtlich. Mit unserem Fokus Aus- und Weiterbildung möchten wir in der GAK Gummi Fasern Kunststoffe für Transparenz
sorgen und in jeder Ausgabe eine Einrichtung mit ihrem Angebot vorstellen.


In Folge 8 stellen wir das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen vor. Innerhalb des Maschinenbaustudiums und des Studiums Wirtschaftsingenieurwesen mit Fachrichtung Maschinenbau haben die Studierenden die Möglichkeit, Kunststoff- und Kautschuktechnik zu vertiefen. Im Master-Studium für Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieure erwerben die Studierenden durch umfangreiche Wahlbereiche ein umfassendes und ganzheitliches Verständnis der Kunststoff- und Kautschukverarbeitung.

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632
Tradition und Moderne seit sieben Jahrzehnten – Gummiwerk Kraiburg feiert 70-jähriges Bestehen

Die bayerische Fa. Gummiwerk Kraiburg GmbH & Co. KG in Waldkraiburg, ein Unter­nehmen der Kraiburg Holding GmbH & Co. KG, feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges ­Bestehen. Als Lösungsanbieter mit Schwerpunkt auf Europa, entwickelt, produziert und verkauft das Unternehmen seit 1947 technische Kautschukcompounds.

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641
Vom Allod Werkstoffseminar „Fahrgastinnenraum“ – Materialien und Technologien für das aktuelle Auto-Interieur

Der Automobilinnenraum stand im Fokus einer Veranstaltung am 7. Juli 2017 in ­Rothenburg o. d. Tauber. Auf Einladung des TPE-Spezialisten Allod Werkstoff GmbH & Co. KG, Burgbernheim, informierten sich über 120 Teilnehmer über den neuesten Stand der Technik zu Materialien, Prozessen und Designs und ließen sich einen Ausblick in die Automobilwelt der Zukunft geben. Für die zahlreichen internationalen Besucher wurde eine Simultanübersetzung geboten.

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647
3D-Druck von Hart-Weich-Verbunden

Im Rahmen eines Forschungsvorhabens werden am SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg, grundlegende Erkenntnisse zur additiven Fertigung von Mehrkomponentenbauteile erarbeitet. Schwerpunkte sind dabei u.a. die Gestaltung des Verbundbereichs, die Prozessführung sowie die Charakterisierung des Haftungsverhaltens.

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Asahi Kasei stellt das Elektro-Konzeptfahrzeug AKXY vor

Asahi Kasei und der Elektrofahrzeughersteller GLM haben gemeinsam ein Konzeptauto mit dem Namen AKXY entwickelt, in dem 27 neu entwickelte Bauteile die breite ­Palette von Werkstoffen und Technologien verschiedener Asahi Kasei-Geschäftsbereiche sichtbar machen. 

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Mit „Gentle Touch“ zu besserer Polymer- und Teilequalität

Der Gentle-touch-Misch- und Verarbeitungstechnik liegt ein rotierender Behälter zugrunde, um Pulver und Granulate mit Schwerkraft schonend zu mischen und dieses Prinzip auf andere Anwendungen wie thermische Behandlung und Einweichen in flüssige Hilfsmittel zu übertragen. Produktintegrität und reine Verarbeitung ohne Produktschädigungen führen zu wichtigen Leistungsverbesserungen im Polymerbereich. 

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Article
634
Aktisil Q als Booster für Siliconkautschuk-Compounds

Hochtemperaturvernetzende (HTV) Festsiliconkautschuke finden sich in einem weiten Anwendungsspektrum in der Automobil-, Flugzeug- und Raumfahrtindustrie, als auch in einer Vielzahl von alltäglichen Gebrauchsartikeln. Der mineralische Füllstoff Aktisil Q wurde von Hoffmann Mineral GmbH speziell für diese Polymerklasse entwickelt, die sich durch einfache Verarbeitbarkeit, hervorragende mechanische Eigenschaften und chemische Beständigkeit auszeichnet und in einem Temperaturbereich von –50 °C bis 200 °C Anwendung findet. Im vorliegenden Artikel wird dargestellt, dass der partielle Austausch des gängigen Flammhemmers Aluminiumhydroxid (ATH) durch Aktisil Q praktisch keinen Einfluss auf die flammhemmenden Eigenschaften des Compounds hat, jedoch eine signifikant höhere Zugfestigkeit, eine höhere Bruchdehnung, sowie ein höherer Weiterreißwiderstand, einhergehend mit einem deutlich reduzierten Druckverformungsrest, erreicht wird. Wird ein vinyl-modifiziertes Quarzmehl vollständig durch Aktisil Q ersetzt, so kann eine vereinfachte Verarbeitung und eine Verbesserung der Standfestigkeit erzielt werden. Durch den niedrigeren Abrasionskoeffizienten von Aktisil Q im Vergleich zu Quarzmehl werden zudem Maschinenteile geschont. Während Aktisil Q die Ausblühungen des häufig verwendeten Vernetzers Bis-(2,4-dichlorbenzoyl)peroxid unterbindet, kann es außerdem die Ölbeständigkeit im Vergleich zu quarzmehlgefüllten Silicon-Compounds verbessern. Bereits der partielle Austausch von Quarzmehlen bewirkt Verbesserungen hinsichtlich Ölbeständigkeit, Reißfestigkeit und Druckverformungsrest. Die Verwendung von Aktisil Q kann zu einer Kostenreduktion führen und dabei gleichzeitig eine Vielzahl unterschiedlicher Eigenschaften in Siliconkautschuken verbessern.


High-temperature vulcanizing (HTV) silicone rubbers are an essential class of materials found in a broad spectrum of applications, reaching from the automotive, aerospace and space industry to a multitude of consumer goods. The mineral filler Aktisil Q, developed by Hoffmann Mineral GmbH, has specifically been designed for this class of polymers, which is known for its easy processing behavior, outstanding mechanical properties and chemical resistance, applicable in a wide temperature range from –50 °C to 200 °C. In the present article, it is shown that the partial substitution of the flame retardant aluminum hydroxide (ATH) by Aktisil Q has practically no influence on the overall flame-retarding properties of a silicone rubber compound. However, a significant increase in the tensile strength, the ultimate elongation and the tear resistance was observed. Most mentionable, the compression set was significantly improved. The total replacement of a vinyl-modified quartz filler by Aktisil Q enables smooth processing behavior with improved collapse resistance. While its lower abrasion coefficient reduces wear of processing tools and machines compared to quartz fillers, Aktisil Q hinders blooming of the typically used crosslinking agent bis-(2,4-dichlorobenzoyl) peroxide. In addition to the reduction of the compression set, Aktisil Q induces enhanced oil resistance in silicone rubber compounds. Already the partial replacement of quartz fillers can be beneficial in terms of oil resistance, tear resistance and compression set. The usage of Aktisil Q can lead to cost advantages. What is more, it enables the simultaneous optimization of multiple properties of silicone rubber compounds.

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642
Neue Silicone für funktionale Gewebe

Silicone eignen sich aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften sehr gut für die Beschichtung von technischen Textilien. Die Beschichtung mit Silicon verleiht den Textilien Hitze- und Feuerbeständigkeit, Langlebigkeit sowie UV-Beständigkeit und macht sie wasserabweisend, rutschfest oder glatt. Gleichzeitig entsprechen sie den Anforderungen für Haut- und Lebensmittelkontakt. Die Schlüsselparameter der Siliconbeschichtungen, wie Haftung auf dem textilen Material, mechanische Eigenschaften und Oberflächeneigenschaften, können durch die im Bluestar Silicones/Elkem Silicones R+D Center entwickelten Formulierungen genau eingestellt werden. Dieser Beitrag zeigt die neuesten Entwicklungen bei Textilbeschichtungen für verschiedene Anwendungen wie Airbags, Förderbänder, Wundabdeckungen, Stützstrümpfe oder Ski-Steigfelle. Kontinuierlich werden neue Produkte und Lösungen entwickelt, um Adhäsion zu verbessern, klebrige Gele herzustellen und Reibung zu reduzieren, sodass Silicone in der textilen Beschichtung immer breitere Anwendung finden.


Silicones are characterized by outstanding properties making them a material of choice for the coating of technical textiles. Coating silicone on textile imparts thermal and fire protection, durability, UV resistance, water-repellency, anti-slip or smoothness while complying with skin and food contact requirements if necessary. Adhesion on fabrics, as well as mechanical and surface properties of silicone coatings are key parameters that can be modulated by formulation expertise developed by Bluestar Silicones/Elkem Silicones R+D center. This article presents Bluestar’s latest innovations in the field of textile coatings for versatile applications such as airbags, conveyor belts, wound dressings, support stockings and climbing skins. Many new products and solutions are constantly developed to improve adhesion, create tacky gels and reduce friction contributing in broadening the fantastic silicone toolbox for textile coating applications.

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648
Hart-Weich-Verbunde aus LSR und mit UV-Licht aktivierten Polycarbonaten

Das Mehrkomponentenspritzgießen von Flüssigsiliconkautschuken (LSR) in Verbindung mit Thermoplasten gewinnt in der Kunststoffverarbeitung zunehmend an Bedeutung. Dadurch steigt auch der Bedarf, bisher noch nicht kompatible Materialkombinationen ökonomisch zu verbinden. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie man mit einer relativ einfach möglichen Vorbehandlungsmethode, der UV-Bestrahlung, auf dem Markt verfügbare Materialien schnell im Spritzgießprozess miteinander verbinden kann. Des Weiteren wird in diesem Beitrag darauf eingegangen, wie lange die Aktivität der Vorbehandlungsmethode anhält und welchen Einfluss das auf den Haftverbund hat. Zum Schluss wird aufgezeigt, wie partielle Haftung von LSR auf Polycarbonaten erzeugt werden kann.


Multi-component injection moulding of liquid silicone rubbers (LSR) in combination with thermoplastics is becoming increasingly important in plastics processing. This also increases the demand to economically combine previously incompatible material combinations. This article shows how to quickly combine materials available on the market in the injection moulding process using a relatively simple pretreatment method – UV irradiation. In addition, this article discusses how long the activity of the pretreatment method persists and what effect this has on the adhesive bond. Finally, it is shown how partial adhesion of LSR to polycarbonates can be achieved.

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652
Herstellung von hochgefüllten HTV-Siliconmassen für Hochspannungs­isolatoren mittels Universalmischer

Die Entwicklung und Optimierung von hochgefüllten HTV-Siliconmassen kann z. B. durch eine Verbesserung der Formulierung erfolgen, aber auch durch die Implementierung neuer Herstellungsverfahren oder die Anpassung von bewährten Systemen. Bei der Herstellung kommt es vor allem auf die schnelle und homogene Einarbeitung von mehreren Komponenten (Füllstoffe, Vernetzer oder Farbbatch) an. Je nach Stoffsystem können dabei verschiedene Rahmenbedingungen (z. B. Temperaturgrenzen, atmosphärischer Druck in der Mischkammer, maximale Scherkräfte) die Wahl des Mischsystems einschränken. Für die Aufbereitung von mittel- bis hochviskosen Materialien in unterschiedlichen industriellen Bereichen haben sich Universalmischer bewährt. In diesem Beitrag werden systematische Untersuchungen zur Herstellung von hochgefüllten HTV-Siliconmassen mit Aluminiumtrihydrat-Partikeln im mikronen und submikronen Bereich mit Hilfe eines Universalmischers vorgestellt. Dabei werden Möglichkeiten zur Anpassung des Verfahrensschritts „Compoundieren“ aufgezeigt und diskutiert.


The development and optimization of highly filled HTV silicone compounds can be achieved by changes in the formulation, but also by the implementation of new manufacturing processes or the adaptation of proven systems. During the production process the rapid and homogeneous incorporation of several components (like fillers, crosslinking agents or colour batches) is of major relevance. Depending on the material employed, different general conditions (e.g. temperature limits, atmospheric pressure in the mixing chamber, maximum shear forces) may restrict the selection of the mixing method. Universal mixing and kneading machines have proven their suitability for the preparation of highly viscous materials in several industrial fields. In this study systematic investigations of the production of highly filled HTV silicone materials containing micro- and submicro-scaled ATH particles using a universal mixing and kneading machine are presented. Thereby, possibilities for improvement of the processing steps are pointed out and discussed.

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660
Extrusion von geschäumten PVC-Platten – Eine Zusammenfassung von Literatur und Erfahrungen

Die Extrusion von geschäumten PVC-Platten und Profilen ist im Vergleich zum Marktvolumen von PVC-Profilen und -Rohren eine vergleichsweise spezielle Anwendung. Jedoch sind die technologischen Herausforderungen deutlich größer, wenn es darum geht, hochwertige Produkte herzustellen, die die Vorteile wie gute Chemikalien- und Wasserbeständigkeit, Flammwidrigkeit und hohe spezifische Steifigkeit bei geringerem Gewicht und niedrigen Materialkosten zur Geltung zu bringen. Die Herausforderung besteht in der Vielfältigkeit der Parameter, die das Verarbeitungsverhalten, die Produktqualität und die Kosten bestimmen. Analog zur Extrusion von anderen Hart-PVC-Produkten finden sich diese Einflussgrößen sowohl in den Eigenschaften der Rohstoffe als auch in den Prozessparametern. Eine besondere Stellung nehmen bei dieser Anwendung aber die chemisch-physikalischen Eigenschaften der Fließhilfe und des Treibmittels und deren Verhalten während der Extrusion ein. Dieser Beitrag fasst eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen und Publikationen zusammen, die zur Optimierung der Prozessparameter, der Produktqualität und den Rohstoffkosten genutzt werden können.


The extrusion of rigid foamed PVC sheets and profiles is a comparatively special application compared to the market volume of PVC profiles and pipes. However, the technological challenges of manufacturing high-quality products that exhibit the advantages of these products, such as good chemical and water resistance, flame resistance and high specific stiffness at low weight and low material costs, are significantly greater. The challenge lies in the multiplicity of the parameters which determine the processing behaviour, the product quality and the costs. Analogous to the extrusion of other rigid PVC products, these influencing variables are found in the properties of the raw materials and the process parameters. However, in this application, the chemical and physical properties of the processing aid and of the blowing agent including their behaviour during extrusion are of particular importance. There are a number of scientific studies and publications summarized in this paper, which can result in the optimisation of process parameters, product quality and raw material costs.

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