GAK - Gummi Fasern Kunststoffe

Editorial
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Baum steht...

Das Team der Dr. Gupta Verlags GmbH
wünscht Ihnen ein friedliches Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch in ein
gesundes, glückliches und erfolgreiches 2020.

Interview
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DKG-Regionalgruppe Süd: eingeschworene und trotzdem offene Gemeinschaft – Interview mit Dr. Matthias Soddemann und Jörg Stumbaum

Dr. Matthias Soddemann (Dätwyler Sealing Solutions) führt seit dem 11. April 2019 die Regionalgruppe Süd der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft. Gleichzeitig hat Jörg Stumbaum (Vetter Pharma) die Schriftführung der Regionalgruppe übernommen. Matthias Soddemann ist Head of R+D Advanced Technologies bei Dätwyler Sealing Solutions und ist seit 2015 DKG-Mitglied. Jörg Stumbaum war mehrere Jahre im Technischen Marketing für Arlanxeo tätig und wechselte im November 2019 zu Vetter Pharma nach Ravensburg. Im Interview mit der GAK-Redaktion schildern die beiden, was sie für die kommenden Jahre mit der Regionalgruppe Süd vorhaben.

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Report
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K 2019: Orientierung und Ausblicke in herausfordernden Zeiten – Kreislaufwirtschaft wichtigstes Thema der weltweiten Kunststoff- und Kautschukindustrie

Die K 2019 ist nach acht spannenden Tagen am 23. Oktober 2019 in Düsseldorf zu Ende gegangen. Die 3 333 (2016: 3 285) Aussteller aus 63 Nationen stellten eindrucksvoll unter Beweis: Kunststoff ist nach wie vor ein innovativer, unverzichtbarer Werkstoff. Sie untermauerten aber auch einstimmig die Notwendigkeit funktionierender Kreislaufwirtschaften entlang der gesamten Wertstoffkette und präsentierten hierzu bereits konkrete Lösungen.

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wdk: Deutsche Kautschukindustrie steht vor großen Herausforderungen – Eingetrübte Branchenkonjunktur vor dem Hintergrund immer unvorhersehbarer Märkte

Die Herbsttagung 2019 des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie (wdk) in Frankfurt am Main hat die vielfältigen Herausforderungen aufgezeigt, vor denen die Branche steht. Die traditionelle Veranstaltung am 18. November 2019 spannte unter dem Motto „Vorhalten – Mithalten – Nachhalten“ einen weiten Bogen von der konjunkturellen Lage über die Rohstoffmärkte bis hin zu Fragen von Industriepolitik und Nachhaltigkeit.

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Merseburger Elastomertage – elastoMER 2019 – Von der Tagung am 25. und 26. September 2019 auf dem Campus der Hochschule Merseburg

Die im Zweijahresrhythmus stattfindende Vortragsveranstaltung „Merseburger Elastomertage“ wurde von der Polymer Service GmbH Merseburg (PSM) zusammen mit der Stiftung Akademie Mitteldeutsche Kunststoffinnovationen (AMK) am 25. und 26. September 2019 auf dem Campus der Hochschule Merseburg durchgeführt. In diesem Jahr stand die Tagung unter dem Motto „Struktur und Eigenschaften“. 

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Der GFK-Markt Europa 2019 – Marktentwicklungen, Trends, Ausblicke und Herausforderungen

Die AVK – Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe hat ihren jährlichen Marktbericht zu glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) herausgegeben. Der GFK-Markt bleibt dabei 2019 wie im Vorjahr bei einem Gesamtvolumen der Produktionsmenge von 1,141 Mio. t. Nach sechs Jahren des Wachstums in Folge stagniert 2019 der Markt im GFK-Bereich. Größter Hersteller von GFK bleibt Deutschland mit 225 000 t. Thermoplastische Verfahren, SMC/BMC und Pultrusion können etwas zulegen. Der vorliegende Artikel ist eine Zusammenfassung des vollständigen Marktberichtes, der kostenlos von der Website der AVK heruntergeladen werden kann.

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24. Technologietag Hein steht 2020 im Zeichen von Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Automatisierung

Am 14. Februar 2020 trifft sich die Kunststoffbranche erneut in der Brandboxx Hannover zum 24. Technologietag für Produktentwicklung, Formenbau und Produktion. Laut Veranstalter, Konstruktionsbüro Hein GmbH, zieht die Kombination aus Fachkonferenz und Ausstellung jedes Jahr mehr Besucher an. Im Ausstellungsbereich rechnet man mit einem Ausstellerrekord: Nach dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten in Hannover beteiligten sich 2019 über 90 Aussteller aus der Kunststoffbranche. 2020 soll die Zahl auf mehr als 115 Aussteller ansteigen.

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EU Kommission stuft Titandioxid als „möglicherweise krebserregend“ ein – VdMi kritisiert folgenschwere Einstufung von Titandioxid ohne weitreichende Folgenabschätzung

Wie der Verband der Mineralfarbenindustrie e. V. (VdMi) berichtet, hat die EU-Kommission am 4. Oktober 2019 entschieden, das Weißpigment Titandioxid als einen „Stoff mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung durch Einatmen“ zu klassifizieren – und das obwohl sich die Mehrheit der Experten der Mitgliedsstaaten auf der Sitzung am 18. September 2019 dagegen ausgesprochen hat.

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Kunststoff für die Mobilität von Morgen – Vom Jahresforum 2019 des WIP-Kunststoffe

Wie das Wissens- und Innovations-Netzwerk Polymertechnik – WIP-Kunststoffe e. V. im Rahmen seines Jahresforums am 26. Juni 2019 in Osnabrück berichtete, unterliegt der Fahrzeugbau einem starken Strukturwandel. Car-Sharing-Modelle würden verstärkt den Markt durchdringen. Dies führe zu einer geringeren Anzahl an verkauften Autos sowie zu veränderten Anforderungen im Innenraum. Dabei müsse der Kunststoff insbesondere die Anforderungen erfüllen, die sich z. B. aus dem Bedarf an funktionellen und intelligenten Oberflächen für den Innenraum ergeben. Aber auch für den Leichtbau und die Nachhaltigkeit spielten die Kunststoffe trotz neuer Technologien, wie die Rekuperation, eine wesentliche Rolle. Darin seien sich alle Teilnehmer einig gewesen, so WIP.

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50 Jahre EPDM – Baustoff mit Zukunftsperspektive

„Über den kompletten Lebenszyklus betrachtet, ist EPDM die nachhaltigste, umwelt- und klimafreundlichste Lösung aller derzeit verfügbaren Abdichtungsmaterialien“, so die Berliner EPDM Gesellschaft für Dach und Fassade. Anlässlich der ersten Dachdeckung in Europa mit EPDM vor über 50 Jahren und einer ebenso langen Gebrauchsdauer möchte man auf dieses zukunftsweisende Dichtungsmaterial für Dach und
Fassade aufmerksam machen.

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Leichtgewichte voll im Griff – Kontrolliertes Teilehandling bei Spritzgießer Rico

Die Fa. Rico Elastomere Projecting GmbH mit Sitz in Thalheim bei Wels, Österreich – ein Spezialist im Bau von Spritzgießwerkzeugen, der Automation und der Herstellung von Elastomerteilen – fertigt seit Jahren Klein- und Kleinstteile aus Silicon in Milliardenhöhe. Diese Mini-Teile erfordern ein besonderes Handling nach dem Spritzgießprozess, so das Unternehmen.

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Article
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Künstliche Bewitterung von Polymerwerkstoffen

Polymere Werkstoffe verändern durch äußere Einflüsse im Laufe der Zeit ihre Eigenschaften. Sie altern durch Strahlung, Wärme, Feuchtigkeit, biologische Einflüsse und meteorologische Phänomene. Die durch eine natürliche Bewitterung auftretenden Schäden können durch eine künstliche Bewitterung oder Laborbewitterung definiert nachgestellt werden. Im Rahmen dieses Beitrags werden die prinzipiellen Möglichkeiten einer künstlichen Bewitterung erläutert. Neben einigen theoretischen Aspekten steht insbesondere die experimentelle Realisierung der künstlichen Bewitterung im Vordergrund. Anhand von zwei Praxisbeispielen, einem polymeren Textilmaterial und einem rußgefüllten Naturkautschuk-Vulkanisat, wird die Veränderung der Eigenschaften durch die künstliche Bewitterung beschrieben. Untersucht werden vor allem Farbveränderungen und Veränderungen der mechanischen Eigenschaften.


Polymer materials change their properties over time due to external influences like radiation, heat, humidity, biological influences and meteorological phenomena. The damage caused by natural weathering can be simulated by artificial weathering or laboratory weathering. This article explains the basics of artificial weathering. Apart from theoretical aspects, the experimental realisation of artificial weathering is explained in detail. The changes caused by artificial weathering in a polymeric textile material and a carbon black-filled natural rubber vulcanisate are described. The main focus is on colour changes and changes in mechanical properties.

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Untersuchung und Modellierung des Einflusses der Prozessparameter in der Mastikationsphase auf die Mischungseigenschaften im Innenmischer

Die Eigenschaften einer Kautschukmischung werden sowohl durch die Rohstoffe als auch durch die Prozessführung bei der Mischungsherstellung stark beeinflusst. Prozessführung und Mischzeit bestimmen außerdem die energetische Effizienz des Mischprozesses und die Herstellungskosten. Eine funktionale Beschreibung des Einflusses der Prozessparameter auf die Mischungseigenschaften ist daher von entscheidender Bedeutung. Mit diesem Beitrag soll ein grundlegender Ansatz zur Entwicklung von Optimierungsmethoden mit datengetriebenen Modellen erarbeitet werden. Dazu werden Untersuchungen vorgestellt, mit denen die qualitätsbestimmenden Größen der Mastikationsphase (Mooney-Viskosität und Auswurftemperatur) in Abhängigkeit von den Prozessparametern beschreiben werden sollen. Die Datenbasis für die Modellierung der Mastikationsphase bilden dabei systematische Mischversuche und die Analyse der hergestellten Kautschukmischungen.


The properties of a rubber compound are strongly influenced both by the raw materials and by the process control during compound production. Process control and mixing time also determine the energy efficiency of the mixing process and the production costs. A functional description of the influence of the process parameters on the mixing properties is therefore of decisive importance. With this contribution a general approach for the development of optimization methods with data-driven models is developed. To this end, investigations are presented with which the quality-relevant parameters of the mastication phase (Mooney viscosity and ejection temperature) are to be described as a function of the process parameters. The data basis for the modeling of the mastication phase is formed by systematic mixing experiments and the analysis of the rubber compounds produced.

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Ein Beitrag zum thermoelastischen Kraftzuwachspotenzial – Die Beschreibung des TEKPs durch dynamische Torsionsschwingversuche

Für elastomere Dichtungsprofile kann bei statischer Verpressung bei Raumtemperatur und einer nachfolgenden Erwärmung auf eine deutlich höhere Temperatur ein Dichtkraftzuwachs beobachtet werden. Daraus lässt sich das thermoelastische Kraftzuwachspotenzial (TEKP) ableiten. Seine Ausprägung hängt sehr spezifisch von der jeweiligen Rezepturformulierung der Elastomermischung ab, aber auch von der Auslegung des Dichtungsprofils. Inwieweit der thermodynamisch angeregte Gough-Joule-Effekt unter Druckbelastung dominiert, wird durch eine Masterung, d. h. durch die Einführung des Verhältnisses TEKP zur statischen Vorlast (bei 25 °C), präzisiert. Dieses Verhältnis berücksichtigt das Niveau des Verpressungszustands und steigt mit zunehmender Temperaturdifferenz. Des Weiteren eignet es sich als Bezugspunkt im Vergleich zu anderen Kenngrößen aus alternativen Messverfahren zur Beschreibung des visko­elastischen Verhaltens von chemisch vernetzten Elastomerwerkstoffen. Die eindeutigste Bewertung bei einem Mischungsvergleich erfolgt mit Messwerten aus einer großen Temperaturdifferenz (z. B. von 25 °C auf 150 °C) und gleichzeitig hohen Verpressungszuständen (z. B. 40 % relative Verpressung). Der temperatur- und frequenzabhängige Torsionsschwingversuch eignet sich als ein einfaches und deutlich weniger aufwendiges Verfahren, um an chemisch vernetzten Elastomer-Probenkörpern eine erste schnelle Abschätzung zur Ausprägung des Gough-Joule-Effekts unter Druckbelastung durchzuführen, d. h. ohne das Hinzuziehen von DMA-Messungen. Die Kenngröße „mittlere Relaxationszeit“, abgeleitet aus dem Speicher- und Verlustanteil des komplexen Schubmoduls G´ und G´´ zeigt eine direkte Korrelation zum Verhältniswert zwischen TEKP und statischer Vorlast. Das Maxwell-Grundmodell für viskoelastische Fluide wird mit dem SLS-Modell nach Zener für den Spezialfall „Torsionsschwingversuch“ verglichen. Letzteres 3-Parameter-Ersatzmodell kann für viskoelastische Festkörper herangezogen werden, um mittlere Relaxationszeiten aus den Messergebnissen abzuleiten.


As a result of statically compressing elastomeric sealing profiles at room temperature followed by heating those to a significantly higher temperature an increase of their sealing force can be determined. From this the thermoelastic force increment potential (TeFIP) can be derived. Its development depends very specifically on the particular composition of the elastomer formulation, but also on the design of the sealing profile. To what extent the thermodynamically induced Gough-Joule effect dominates under pressure can be defined more precisely by a mastering, meaning by introducing the TeFIP/static compression ratio (at 25 °C). This ratio takes into account the level of the compression state and increases with a rising difference in temperature. Furthermore, it is suitable as a reference point in comparison to other characteristic values from alternative measuring methods for the description of the viscoelastic behavior of chemically crosslinked elastomers. The most unambiguous evaluation of an elastomer formulation comparison can be effected with test data based on large temperature differences (e.g. from 25 °C to 150 °C) and at the same time high compression levels (e.g. 40 % relative compression). The temperature- and frequency-dependent torsional oscillation test turns out to be a simple and much less complicated procedure, i.e. without undertaking any DMA measurements, for performing an initial rapid estimation of the Gough-Joule effect under compression for chemically crosslinked elastomer specimens. The parameter “mean relaxation time”, derived from the storage and loss portion of the complex shear modulus G’ and G” shows a direct correlation with the TeFIP/static preload ratio. The basic Maxwell model for viscoelastic fluids is compared with the Zener SLS model for the special case “torsional oscillation test”. The latter 3-parameter replacement model can be used for viscoelastic solids in order to derive mean relaxation times from the measurement results.

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