- Verfasst am 09.05.2011 - Wirtschaft
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BASF erhält Genehmigung für MDI-Projekt in Chongqing
Der Industriekomplex wird aus einer MDI-Anlage, einer Nitrobenzolanlage sowie einer Anilinanlage bestehen und insgesamt 40 ha umfassen. Er bildet das Zentrum eines integrierten chemischen Produktionskomplexes, der vom Chongqing (Changshou) Chemical Industry Park betrieben wird.
„Chongqing befindet sich im Zentrum einer Wachstumsregion im Landesinneren von China. Hier zu investieren gibt uns Zugang zu einem der künftig größten MDI-Märkte der Welt", sagte Dr. Martin Brudermüller, Vorstandsmitglied der BASF SE und verantwortlich für die Region Asien, Pazifischer Raum. „Wir legen höchste Sicherheits- und Umweltstandards beim Bau und Betrieb unserer Anlage an. Zugleich stellen wir Produkte her, die direkt dazu beitragen, Energieeffizienz zu steigern und CO2-Emissionen zu reduzieren. Diese Investition ist ein wegweisender Schritt für die Entwicklung Westchinas. Dadurch unterstützen wir die Pläne der chinesischen Regierung, diese Region schnell und nachhaltig zu fördern."
In China betreibt BASF seit 2006 in Caojing (Shanghai) eine MDI-Anlage. Weitere Produktionsstandorte sind in Antwerpen/Belgien, Yeosu/Korea und Geismar/USA.
Zusätzlich zu der Produktionsanlage für MDI wird BASF in Chongqing auch ein Polyurethan-Systemhaus eröffnen, um der steigenden Nachfrage in wichtigen Branchen wie der Bau-, Haushaltsgeräte-, Transport- und Schuhindustrie Rechnung zu tragen. Das neue Systemhaus wird neben Vertrieb und technischem Service über lokale Entwicklungs- und Produktionseinheiten verfügen.
„Mit diesen Schritten ist BASF der erste globale Hersteller von Polyurethan, der in dieser wichtigen und schnell wachsenden Region Chinas ein starkes Engagement zeigt", sagte Wayne T. Smith, Leiter des Unternehmensbereichs Polyurethanes. „Unser Polyurethan-Systemhaus wird vollständig in die neue MDI-Anlage integriert sein – ein signifikanter Vorteil für unsere Kunden, die zudem vom Wissen und der Erfahrung der BASF-Mitarbeiter weltweit profitieren."
In dem BASF-Komplex werden bei voller Auslastung mindestens 300 Arbeitsplätze dauerhaft entstehen. Mit Inbetriebnahme der neuen Anlage nehmen außerdem 17 Fabriken und Unternehmen im Chemiepark ihre Arbeit als wichtige Partner oder Lieferanten auf. Sie bilden einen neuen Industrie-Fertigungscluster, mit dem viele arbeitsintensive Industrien versorgt werden.
Zu den wichtigsten Sicherheits- und Umweltschutzstandards des Projekts gehören dessen vollständige Integration in einen Chemiepark sowie optimierte Prozesse für eine hohe Effizienz und minimale Emissionen der Anlagen.
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