• Verfasst am 18.07.2007 - Wirtschaft
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VWI beklagt steigende Rohstoffpreise

Unablässiger Preisanstieg bei Rohstoffen seit zwei Jahren.

Der Verband der Polyurethan-Weichschaum-Industrie e.V. (VWI), Frankfurt a. M., weist darauf hin, dass seit zwei Jahren die Rohstoffpreise unablässig ansteigen. Heute ist Polyol gut 15 % teuerer als im Jahresdurchschnitt 2005 und für TDI fällt die Rechnung rund 55% höheraus.

Mit dem Rohölpreis hat diese Entwicklung nach Ansicht des VWI nur sehr wenig zu tun. Die Ursachen liegen nach Verbandsansicht in den 90er Jahren. Die Nachfrage nach PU-Rohstoffen war schwach und die Margen waren gering. Es fehlte in Europa der wirtschaftliche Anreiz, Anlagen zu erneuern und Kapazitäten auszuweiten. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung Asiens orientierte sich die Investitionstätigkeit nach Osten. Nachdem auch in Europa und vor allem in Deutschland die Wirtschaft wieder Tritt gefasst hat, fehlt es an Kapazitäten in der Petrochemie. Wichtige Vorprodukte wie Benzol, Propylenoxid und andere Rohölderivate sind knapp und haben sich stark verteuert. Hinzu kommt, dass gerade wegen der ausgereizten Kapazitäten die Preisentwicklung spekulativ angeheiztwird.

Die Aussichten für die nächsten Monate verheißen nach Ansicht des VWI keine Entspannung. Die solide Konjunktur stützt die Nachfrage nach petrochemischen Erzeugnissen, weshalb die Rohstoffhersteller auch keine Anzeichen für eine Preisabschwächung in nächster Zeit sehen, der VWI erwartet im Gegenteil weiterePreiserhöhungen.


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