- Verfasst am 17.09.2007 - Wirtschaft
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Responsible Care-Jahresbericht 2006 des VCH
Die Initiative steht für die freiwillige Selbstverpflichtung der Chemischen Industrie, mehr als gesetzlich verankert für Gesundheitsschutz, Produktsicherheit und Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit zu tun.
Schwerpunkt des Jahresberichtes 2006/2007 sind die vorhandenen Querverbindungen von RC zu REACh, besonders bei dem Thema Kommunikation innerhalb der Lieferkette. Gerade hier sehen sich die Händler, die in der Vergangenheit der RC-Initiative gefolgt sind, auf REACh gut vorbereitet. Für 95 % der durchschnittlich 1200 Produkte bei einem Standardlieferprogramm werden Sicherheitsdatenblätter bereits heute vorgehalten. Weitere 50 % sind mit ergänzenden Produktinformationen versehen. Auch der Dialog nach Außen wird mit über 1200 Publikationen und 71 im Jahr 2006 durchgeführten Firmenveranstaltungen zur Förderung des Verständnisses der Chemie vom Verband als überdurchschnittlich gut bewertet.
Befragt wurden 59 am RC-Programm teilnehmende Unternehmen des Chemikalienhandels, die mit über 5000 Mitarbeitern, 140 000 Kunden beliefern und 2006 Werte in Höhe von 6 Mrd. EUR erwirtschafteten.
Bei den Themen Anlagensicherheit und Transportsicherheit weist der Bericht im ersten Punkt eine statistische Unfallhäufigkeit pro lagerhaltender Betriebsstätte (64) von 0,7 aus. Die 29 Unternehmen die über einen eigenen Fuhrpark verfügen, meldeten bei gefahrenen 27 Mio. Km einen Unfall, wo es zu einem durch Ladegut verursachten Umweltschaden kam. Bei 100 der 108 gemeldeten Unfälle kam es zu Sachschäden, fünfmal wurden Bußgeldbescheide ausgestellt oder behördliche Beanstandungen aktenkundig, wenn Speditionen als Vertragspartner der Händler involviert waren.
In punkto Arbeitssicherheit und Umweltschutz wurden im Jahre 2006 24 Arbeitsunfälle im Zusammenhang mit Chemikalieneinwirkung gemeldet, bei insgesamt 121 Unfällen in diesem Bereich. Im Umweltschutz vermeldet der VCH installierte Umweltmanagementsysteme bei fast allen befragten Unternehmen und bei zwei Dritteln der abfüllenden Unternehmenseinheiten eingesetzte Emissionsminderungsverfahren.
REACh wird insgesamt trotzdem skeptisch gesehen, der Präsident des VCH, C. H. Erbslöh, fügt für seine Branche dem allerdings ein Aber hinzu: „Andererseits stellt sie sich mit ihren Erfahrungen zu RC den großen organisatorischen und auch finanziellen Herausforderungen bei der Informationsvermittlung zwischen Produzenten und (…) nachgeschalteten Anwendern.“
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