• Verfasst am 12.02.2010 - Wirtschaft
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Umsatz der deutschen Kunststoff- und Gummimaschinen fällt weniger stark als prognostiziert

Der Umsatz der deutschen Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen ist 2009 nicht so stark gefallen wie befürchtet. Basierend auf der repräsentativen monatlichen Erhebung des VDMA Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen haben die Mitgliedsunternehmen das vergangene Jahr mit einem Umsatzrückgang von nominal 30 % abgeschlossen. Prognosen waren zuvor von einem Einbruch um 40 % ausgegangen.

Umsätze mit Kunden im Inland blieben um 35% hinter denen des Vorjahres zurück. Bei den Auslandsgeschäften sanken die Erlöse um 28%. In den Ländern des Euro-Währungsverbunds betrug der Rückgang 30%, während die Umsätze mit dem restlichen Ausland nicht ganz so stark eingebrochen sind.

Der Auftragseingang war bereits von Beginn des letzten Quartals 2008 an massiv auf Talfahrt gegangen. Im Unterschied dazu blieb der Branchenumsatz bis Dezember 2008 auf hohem Niveau, so dass die niedrigen Monatsumsätze 2009 das ganze Jahr über für kräftige Minusraten sorgten.

Der Produktionswert im Kernmaschinenbau wird vom bisherigen Rekordwert in Höhe von 5,6Mrd.EUR im Jahr 2008 auf 3,9Mrd.EUR zurückgehen.

Die amtlichen Außenhandelsdaten bestätigen die Ergebnisse der VDMA-Erhebung. So sind die deutschen Exporte von Kunststoff- und Gummimaschinen bis November 2009 um 36,1% zurückgegangen. Allerdings legten die Rekordexporte im Vorjahr die Messlatte hoch, so der Fachverband. Die wichtigen Absatzregionen sind mehr oder weniger gleichmäßig vom Exporteinbruch betroffen. Der einzige Lichtblick zeigte sich in Asien: Indien glänzte mit kräftigen Zuwächsen und kletterte auf Rang4 der Lieferländer. Die Länder in Südostasien sowie im Nahen und Mittleren Osten fallen durch geringere Rückgänge ebenfalls positiv auf.


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