• Verfasst am 05.11.2010 - Wirtschaft
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Lanxess erweitert EVM-Produktion in Dormagen

Lanxess erhöht am Standort Dormagen die Produktionskapazitäten für die Ethylen-Vinylacetat-Copolymere Levapren und Levamelt um 30 % auf 15 kt/y. Die neuen Kapazitäten sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2012 zur Verfügung stehen.

Laut Lanxess reagiert man mit dieser Investition auf die steigende Nachfrage aus der Draht- und Kabelindustrie, die aus Levapren flammgeschützte, halogenfreie Ummantelungen herstellt. Auch der Automobilbau nutzt die Öl- und Hitzebeständigkeit von Levapren, es findet bei der Herstellung von Dichtungen, Schläuchen und Riemen Anwendung.

Zudem erwartet das Unternehmen, dass Levapren verstärkt als Komponente neuer Polymersysteme wie etwa Hipex, einem gemeinsam mit Kraiburg TPE, Waldkraiburg, entwickelten vernetzten TPE-V, in Automobilanwendungen zum Einsatz kommt.

Zusätzliches Wachstumspotenzial sieht Lanxess in der Klebstoffindustrie. Dort kommt Levamelt mit seinem steuerbaren Haftverhalten bei der Produktion transparenter Klebefolien zum Einsatz.


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