• Verfasst am 07.08.2012 - Technik
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Flüssig-ACM für filigrane Dichtungsgeometrien

Zinkphosphatiertes Blech für Dichtungsanwendungen im Motor mit beidseitig umspritzter Dichtungsspur und sehr dünnen Dichtlippen.

Zinkphosphatiertes Blech für Dichtungsanwendungen im Motor mit beidseitig umspritzter Dichtungsspur und sehr dünnen Dichtlippen.

Freudenberg Sealing Technologies hat einen neuen Flüssig-­ACM (L-ACM) entwickelt, der erstmals die Eigenschaften von hochbeständigem Festkautschuk und Flüssigsilicon miteinander vereint.

Laut Unternehmen kann der neue Dichtungswerkstoff aufgrund seiner im Vergleich zu Standard-ACM stark verringerten Viskosität wie Flüssigsilicon verarbeitet werden. Gleichzeitig verfügt er über Medienbeständigkeiten und Quellverhalten, die mit denen von Standard-ACM vergleichbar sind. Somit biete L-ACM die Möglichkeit, völlig neue Dichtungsformen zu realisieren, die sich vor ­allem durch ­filigrane Strukturen auszeichnen, so Freudenberg. Der Werkstoff erlaube es zudem, die system- und verfahrens­bedingten ­Vorteile der Elastomerverarbeitung in Form von Mehrkomponenten­teilen noch besser auszuschöpfen.

Welche Vorteile der neue Flüssig-­ACM bietet, verdeutlicht das hier abgebildete Prototypenbauteil. Das zinkphosphatierte Blech wird in einem Motor eingesetzt und nimmt zusätzlich eine Dichtfunktion wahr. Die Flüssig-ACM-Dichtspur haftet beidseitig auf diesem Blech. Zu erkennen sind die Durchführungspunkte, durch die das Material auf die Blechrückseite fließen kann. Außerdem zeigt die Abbildung, wie präzise die dünn strukturierten Dichtspuren mit zirka 150 µm Höhe ausgebildet sind.


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