- Verfasst am 10.08.2010 - Technik
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LWB stellt preiswerte Großmaschine vor
Der Preis für diese vertikale Maschine vom Typ VREFD 4500/4000, mit 450t Schließkraft, 4l Spritzvolumen und einer Plattengröße von 800x800mm liegt unter 150000EUR. Die Maschine ist mit dem EFD-Spritzaggregat, Trenner oben und unten sowie Temperiergerät und der Standardsteuerung Piko auf PC-Basis ausgestattet und kann, wie andere LWB-Modelle, zu einem späteren Zeitpunkt mit neuen Technologien nachgerüstet werden. Das Unternehmen sieht dieses Sondermodell als Alternative für Werke, die heute den Einsatz von Gebrauchtmaschinen oder Überholung in Betracht ziehen.
Der Hintergrund dieser Entwicklung: Über viele Jahre hinweg gab es keine wesentlichen Weiterentwicklungen im Bereich der Injektionstechnologie für Gummi. Die herkömmlichen, im Markt bekannten Spritzsysteme trugen zur Beständigkeit auf diesem Gebiet bei.
Mit dem vor einigen Jahren entwickelten Spritzsystem EFE hat der Spritzgießmaschinenhersteller dem Stillstand ein Ende gesetzt und zur gleichen Zeit eine Diskussion über mögliche Heizzeitverkürzung beim Spritzgießprozess angestoßen. Einen hohen Maßstab setzen dabei die Ergebnisse von bis zu 50% Heizzeitreduzierung bei Verwendung von unveränderter Mischung und Werkzeug, die anhand von vielen Versuchen verschiedener Gummiverarbeiter im Hause LWB dokumentiert wurden.
Neben anderen Faktoren sind es auch steigende Energiekosten, die die Unternehmen heute nach Möglichkeiten suchen lassen, die Wirtschaftlichkeit ihres Unternehmens sicherzustellen. Ein häufig nicht genügend beachteter Faktor der Heizzeitreduzierung ist der enorm reduzierte Energiebedarf, den diese Technik mit sich bringt. Dies bedeutet, dass die EFE-Technologie nicht nur die Heizzeiten reduziert, sondern auch maßgeblich zu reduzierten Energiekosten führt. Durch die optionale Verwendung einer Servohydraulik lassen sich weitere Engergieersparnisse erzielen.
Die Wirtschaftskrise fordert allerdings weitere Einsparungen, die bereits bei der Anschaffung neuer Maschinen erreicht werden sollen. Derzeit wird sehr oft die Frage diskutiert, alte Maschinen aus dem bestehenden Maschinenpark zu überholen, statt in neue Maschinen zu investieren. Trotz des Wissens, dass es am Ende eine alte Maschine bleibt, entscheiden sich einige Firmen aus Kapitalgründen häufig für eine Überholung. Aus diesem Grund hat sich LWB aktiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt und in diesem Zusammenhang die „Einstiegsmaschine“ neu definiert.
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