• Verfasst am 10.05.2012 - Technik
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Composite-Neuigkeiten von Hennecke auf der JEC Europe 2012

Die Hennecke GmbH blickt auf einen erfolgreichen Auftritt auf der Fachmesse für Verbundwerkstoffe JEC Europe 2012 in Paris zurück. Neben der Herstellung von faserverstärkten Strukturbauteilen im Hochdruckverfahren sorgte ein Glasfaserschneidwerk für Verarbeitungsanlagen mit Schnittfaserdosierung für großes Interesse, so das Unternehmen.

Durch kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit und den modularen Ausbau des Produktportfolios im Bereich der Sprühtechnologie PUR-CSM gelinge es Hennecke immer wieder, neue Anwendungsfelder bei der Herstellung und dem Einsatz von Verbundwerkstoffen zu identifizieren, so das Unternehmen. Die Modularität mache sich jedoch auch bei der Nachrüstung von Produktionsanlagen positiv bemerkbar. Aktuelles Beispiel hierfür: Ein Schneidwerk für CSM-Verarbeitungsanlagen mit Schnittfaserdosierung, das seine spezifische Standzeit im Vergleich zu marktüblichen Verfahren verzehnfacht und auf diese Weise Downtime, Wartung und Kosten reduziert. Im Mittelpunkt steht dabei ein neues Schnittverfahren, das auf Messerwalze und Klingen verzichtet und somit die Hauptursache für Downtime beim Schnitt von Glasfaser-Rovings eliminiert. Auf diese Weise erhöhe sich laut Unternehmen die Standzeit gegenüber Standard-Schneidwerken um mehr als 1000 % – eine Prozessunterbrechung finde somit eigentlich nur noch beim Wechsel der Rovings statt. Dank einer an die Hennecke-Sprühmischköpfe angepassten Geometrie werde zudem die Bildung von Sprühnebel-Ablagerungen am Schneidwerk verhindert, so heißt es.

Neues PUR-CSM-Glasfaserschneidwerk von Hennecke

Neues PUR-CSM-Glasfaserschneidwerk von Hennecke

Weiterhin große Nachfrage erlebte Hennecke im Rahmen der JEC auch beim High-Pressure-RTM-Verfahren (HP-RTM), das die Herstellung von faserverstärkten Strukturbauteilen ermöglicht. Gegenüber dem klassischen RTM-Verfahren kann die neue Technologie mit einer schnellen Injektion des reaktiven Gemisches in die Kavität aufwarten. In Kombination mit dem richtigen Rohstoffsystem sorge das für kurze Aushärtezeiten und ermögliche somit eine Taktzeitoptimierung im gesamten Prozess. So lasse sich insbesondere eine Produktion mit hohen Stückzahlen adäquat realisieren.


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