• Verfasst am 15.10.2013 - Technik
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Sigma Engineering: Virtual Molding

Sigma präsentiert Virtual Molding, eine Technologie, deren Einsatz die Produktionskosten beim Spritzgießen signifikant reduzieren und den Spritzgießverarbeitern die Möglichkeit geben soll, ihr Know-how stärker in Entwicklungsprozesse einzubringen.

Mit Virtual Molding kann der Spritzgießprozess mit allen relevanten Faktoren über mehrere Zyklen abgebildet werden.

Mit Virtual Molding kann der Spritzgießprozess mit allen relevanten Faktoren über mehrere Zyklen abgebildet werden.

Mit der Methode kann das gesamte Spritzgießverfahren mit der Software Sigmasoft virtuell im Detail abgebildet werden und so der Aufwand von realen Versuchen an der Maschine und die damit verbundenen Material-, Personal-, Maschinen- und Energiekosten verringert werden; das Programm zeigt die Folgen des Spritzgießprozesses hinsichtlich Artikel- und Werkzeugqualität konsequent auf. Damit wird die Trial-and-­Error-Methode, an der Maschine Parameter mit dem bereits gebauten Werkzeug auszuprobieren und das Werkzeug nachzuarbeiten, bis die Teile den Anforderungen entsprechen, überflüssig. Mit Virtual Molding kann diese Optimierung bereits sehr frühzeitig erfolgen. Planung und Optimierung des Fertigungsprozesses parallel zu Bauteilkonzeption und Werkzeugkonstruktion vermeidet aufwändiges Troubleshooting am Ende des Prozesses, sagt Sigma. Virtual Molding bietet damit die Chance, Entwicklungszeiten zu verkürzen und gleichzeitig Risiken zu minimieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass mit der Darstellung aller Prozessparameter und ­ihrer Konsequenzen im Spritzgießprozess am Bildschirm zu jeder Zeit und an jeder Stelle von Werkzeug und Bauteil der Prozess transparenter wird. So werden für viele Effekte, die in der Praxis häufig nicht erklärbar sind, die tatsächlichen Hintergründe anhand von physikalischen Informationen über das Fließen und Erstarren des Kunststoffes erkennbar. Sigma berichtet, dass nach den ersten Installationen von Virtual Molding in der Industrie festgestellt werden konnte, dass die Kommunikation innerhalb der Firmen jetzt anders läuft: Der Prozessingenieur könne dem Werkzeugbauer nun konkret zeigen, wo genau die Ursache für ein Temperierungsproblem liegt und welche Lösungsansätze aus Produktionssicht sinnvoll sind. Oder der Konstrukteur erfährt im Voraus, wann ein Bauteilkonzept aus Produktionsgründen unwirtschaftlich wird, so heißt es.

Halle 13, Stand A01, A08


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