• Verfasst am 21.04.2014 - Technik
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Messung der Gummidicke an Autoreifen

Kombinationssonde F30 T zur Messung der Gummidicke des Laufstreifens und des Unterprofils

Kombinationssonde F30 T zur Messung der Gummidicke des Laufstreifens und des Unterprofils

Auf der Tire Technology Expo 2014 stellte die Phynix GmbH & Co. KG ihr Messgerät, das Surfix Pro S mit neuen Messsonden – laut Unternehmen eine Weltneuheit, zur Ermittlung der Gummidicke an Kfz-Reifen vor.

Die Messmethode beruht auf einem elektromagnetischen Verfahren und soll die preiswerte, zerstörungsfreie Bestimmung der Gummidicken über dem Stahlgewebe an allen relevanten Positionen eines Reifens ermöglichen. Als Beispiele seien die Gesamtgummidicke des Laufstreifens oder die Unterprofildicke in einer Profilrille jeweils bis zum obersten Gürtelpaket, aber auch etwa die Gummidicke über dem Wulstkern genannt.

Den Angaben der Firma folgend lassen sich auf diesem Weg die bisherigen zerstörenden Stichprobenuntersuchungen oder die teuren und aufwendigen Röntgenfluoreszenzmessungen vermeiden. Damit würde eine wesentlich intensivere Qualitätskontrolle der relevanten Maße im laufenden Produktionsprozess zu realisieren sein, gleichgültig ob es sich um Neureifen oder die Runderneuerung von Reifen handelt. Daneben ergäbe sich ebenfalls die Chance, Unfallreifen gezielt zu untersuchen.

Momentan stehen zwei Hand-Messsonden zur Verfügung, die Kombinationssonde F30 T für Laufstreifenmessungen bis 25 mm und Unterprofildicken im Bereich 3 – 8 mm sowie die modifizierte F10 für Dicken bis maximal 6,5 mm. Das Gerät soll inzwischen bei einem der größten deutschen und einem der größten asiatischen Reifenproduzenten erfolgreich im Einsatz sein.

Phynix auf der Control: Halle 1, Stand 1130


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