- Verfasst am 15.02.2012 - Wirtschaft
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ISL-Chemie blickt zurück auf über 40 Jahre Erfahrung im Einfärben von Polyurethanen
Bereits kurz nach der Gründung des Unternehmens 1968 in Köln stieg das damals familiengeführte Unternehmen in den Bereich der individuellen Farbtonausarbeitung für Polyurethanprodukte ein. Durch die farbenfrohe Mode der 1970er inspiriert begann ISL-Chemie primär für den Schuhbereich, der ständig wechselnden Modetrends unterworfen ist, erstmals eine schnelle und den Kundenwünschen entsprechende Ausarbeitung von Farbpasten anzubieten.
Parallel zur Weiterentwicklung der Anwendungsgebiete für Polyurethane, entwickelte sich ebenfalls die Produktpalette der ISL, die sich mittlerweile als Farbspezialist in der Branche etabliert hatte. Die anfangs noch überwiegend schwarzen Produkte, z. B. Lenkräder im Automobilbereich oder Armlehnen im Möbelbereich, wichen Ende der 1980er Jahre mehr und mehr farbigen Produkten.
ISL stellte sich den immer wieder neuen Anforderungen der Branche und erweiterte die Produktpalette mit innovativen Lösungen. Maschinentechnische Anpassungen (z. B. von Niederdruck- auf Hochdruckanlagen), Mischkopftechnologie oder Farbdosiertechnik erforderten immer wieder Weiterentwicklungen der Farbpasten, um die Fertigungsprozesse der Kunden zu optimieren.
Neue Technologien wie Gießhaut, DirectSkinning oder SkinForm erforderten maßgeschneiderte Farbprodukte, so ISL. Die IMC-Lacktechnologie ermöglichte den Einsatz von aromatischer Gießhaut im Automobilinnenraum. ISL bot hierfür die passende Kombination aus Einfärbung und zusätzlicher IMC-Lackierung an.
Aber auch der Umweltaspekt sei laut ISL in der Unternehmensgeschichte immer wieder ein Faktor für Neuerungen gewesen, so z. B. in den 1990er Jahren durch den Wechsel zu umweltfreundlichen Treibmitteln, der die Hersteller von Polyurethankomponenten vor neue Herausforderungen stellte. ISL begegnete dem stärkeren Aufhellungsgrad der wassergetriebenen Schäume mit angepassten, farbstärkeren Produkten. Durch den Wegfall der Hautausbildung genügten die Oberflächen der PU-Formteile nun nicht mehr den hohen Anforderungen an Abrieb und UV-Beständigkeit. ISL bot mit den speziell hierfür entwickelten IMC-Lacken eine Lösung für den Oberflächenschutz, die die gestiegenen Anforderungen der Automobilindustrie abdeckte, und darüber hinaus neue Designmöglichkeiten hinsichtlich der Farbtonvielfalt und Haptik eröffnete. Schon früh wurden IMC-Lacke auf Wasserbasis entwickelt, die aber erst deutlich später Einzug in die Serienfertigung hielten.
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