• Verfasst am 24.07.2012 - Wirtschaft
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3. Nordeuropäischer Doktorandenworkshop Elastomere

Vom 13. – 15. Juni 2012 fand der 3. Nordeuropäische Workshop für Doktoranden statt, die maßgeblich Themen zu Elastomeren bearbeiten. Diesmal wurde das Treffen vom Lehrstuhl von Prof. Noordermeer an der Universität Twente in Enschede, Niederlande, organisiert.

Die neben Vorträgen und Diskussionen obligatorische Betriebsbesichtigung erfolgte diesmal in der Reifenfertigung von Apollo-Vredestein. Diese Art von Doktorandenworkshop wurde von Prof. Heinrich (Dresden) und Prof. Noordermeer 2010 erstmals in Merseburg (mit Besichtigung der Kautschukpolymerproduktion bei Styron) initiiert, und 2011 in Hannover fortgesetzt (Besichtigung der Luftfederproduktion bei ContiTech). Neben den Gruppen aus Dresden und Enschede nahmen diesmal auch wieder Doktoranden von Prof. Bielinski (Lodz und Warschau) teil. Zusätzlich konnten diesmal zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, eine Doktorandin und Post-Doktorandin,  zusammen mit Prof. Vuorinen von der Universität Tampere (Finnland) dazukommen, die von Dr. W. Dierkes aus Enschede und Dr. A. Das aus Dresden fachlich betreut werden, sowie zwei Doktoranden von Prof. Vennemann (Hochschule Osnabrück).

Teilnehmer des 3. Nordeuropäischen Doktorandenworkshops Elastomere

Teilnehmer des 3. Nordeuropäischen Doktorandenworkshops Elastomere

Ergänzend zu den Vorträgen der Doktoranden berichteten zwei Gäste aus Indien über ihre gegenwärtigen Forschungsarbeiten: Dr. Kinsuk Naskar promovierte bei Prof. Noordermeer und ist mittlerweile Assistant-Professor am IIT Kharagpur und zurzeit als Alexander von Humboldt-Stipendiat am IPF Dresden tätig. Dr. Subhas Debnath war vor einigen Jahren als Post-Doktorand in Enschede tätig und verbringt zurzeit ein Forschungsjahr am IPF. Beide stellen somit eine gute vernetzende Verbindung zwischen Enschede und Dresden dar, die auch von ihren Studenten mittlerweile genutzt werden.

Alle Vorträge und Diskussionen spiegelten ein breites thematisches Spektrum der Kautschuk- und Elastomerforschung wider. Der Workshop wurde auch diesmal seinem Ziel gerecht, wissenschaftliche Ergebnisse vorzutragen, sich den Diskussionen dazu zu stellen, Informationen auszutauschen, fachliche Bekanntschaften zu knüpfen, und letztlich einen Einblick in die Praxis zu vermitteln.

Die veranstaltenden Professoren sind sich darüber einig, dass diese Art Workshop eine geeignete begleitende Maßnahme zu einer qualifizierten Doktorandenausbildung darstellt. Der nächste Workshop soll 2013 stattfinden.


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