• Verfasst am 28.01.2015 - Wirtschaft
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Neue Plattform für die europäische Kautschukforschung

Auf Initiative der nationalen Kautschukverbände Assogomma, Italien, SNCP – Syndicat National du Caoutchouc et des Polymères, Frankreich, und wdk – Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V., zusammen mit dem europäischen Verband ETRMA – European Tyre and Rubber Manufacturers' Association, ist die gemeinsame Forschungsplattform ERRLAB – European Research & Rubber Laboratories ins Leben gerufen worden, um die Forschungskompetenzen zu bündeln.

V. l. n. r.: Prof. Ulrich Giese (DIK), Fabio Bertolotti (Assogomma), Boris Engelhardt (wdk), Christian Caleca (SNCP), Fazilet Cinaralp (ETRMA), Claude Janin (LRCCP) und Fabio Negroni (Cerisie)

V. l. n. r.: Prof. Ulrich Giese (DIK), Fabio Bertolotti (Assogomma), Boris Engelhardt (wdk), Christian Caleca (SNCP), Fazilet Cinaralp (ETRMA), Claude Janin (LRCCP) und Fabio Negroni (Cerisie)

An dem Verbund sind das Deutsche Institut für Kautschuktechnologie e. V. (DIK), das französische Laboratoire de Recherche et de Contrôle du Caoutchouc et des Plastiques (LRCCP) und das Laboratorio per la Certificazione e Ricerca sui Sistemi Elastomerici (Cerisie) in Italien beteiligt.

Sprecher von ERRLAB ist der Franzose Christian Caleca (CFCP), dem als wissenschaftlicher Ansprechpartner Prof. Dr. Ulrich Giese vom DIK in Deutschland zur Seite steht. Die Funktion des wissenschaftlichen Ansprechpartners wechselt jährlich unter den beteiligten Instituten.

„Mit dem jetzt geschaffenen Verbund der Kautschuk-Forschungsinstitute Deutschlands, Frankreichs und Italiens, ist ein bedeutender Schritt zur Stärkung der europäischen Kautschukindustrie vollzogen worden“, sagte Boris Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des wdk, anlässlich der Gründung der Forschungsplattform ERRLAB. „Mit dem Forschungsnetzwerk steht den Unternehmen der europäischen Kautschukindustrie die Expertise von mehr als 100 Forschern und Wissenschaftlern zur Verfügung. Damit ist für die Unternehmen eine gute Grundlage gegeben, die künftigen technischen Herausforderungen zu meistern und im weltweiten Wettbewerb zu bestehen“, so Engelhardt. Er ist überzeugt, dass die Bündelung von Forschungs- und Entwicklungskompetenzen sowie der Kapazitäten für Untersuchungen und Tests zu einer deutlichen Verbesserung der Leistungsfähigkeit der beteiligten Forschungseinrichtungen führt. Engelhardt ergänzte: „Mit dem multinationalen Verbund sind außerdem die Chancen gegeben, sich aktiv an EU-Forschungsprogrammen zu beteiligen.“

„ERRLAB ist zugleich ein gelungenes Beispiel und wichtiges Signal der Kooperation der Kautschukverbände Deutschlands, Italiens und Frankreichs, eine Zusammenarbeit mit Potential“, so Engelhardt abschließend.


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