• Verfasst am 14.12.2009 - Wirtschaft
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Kartellstrafen für Additivhersteller

Die Europäische Kommission hat gegen 24 Unternehmen Geldbußen von insgesamt 173,9 Mio. EUR verhängt, weil sie für Wärmestabilisatoren (Zinnstabilisatoren, ESBO/Ester) von 1987 bis 2000 Preise festgelegt, Kunden und Märkte untereinander aufgeteilt und sensible Geschäftsinformationen im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ausgetauscht haben.

Die Unternehmen gehören zu zehn verschiedenen Konzernen: Akzo, Baerlocher, Ciba, Elementis, Elf Aquitaine (Arkema France), GEA, Chemson, Faci, Reagens und AC Treuhand. Chemtura Corporation war ebenfalls beteiligt, wurde jedoch auf Grundlage der Kronzeugenregelung nicht mit einer Geldbuße belegt, da das Unternehmen die Existenz der Kartelle offengelegt hatte.

Die gegen Arkema France, Baerlocher und Ciba verhängten Geldbußen wurden aufgrund kooperativen Verhaltens ermäßigt, gleichzeitig wurde die Geldbuße gegen Arkema France um 90% erhöht, da das Unternehmen bereits früher an vergleichbaren Kartellen beteiligt gewesen war.


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