• Verfasst am 08.03.2014 - Technik
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Cannon präsentiert Verarbeitungstechnologien für Composites und Thermoformen

Erste Ergebnisse des CRESIM-Projekts: eine 130 cm Satellitenschüssel (l.) wurde aus sieben gleichen Einzelteilen montiert, die in einem Werkzeug (r.) mittels der ESTRIM LLD-Technologie hergestellt wurden.

Erste Ergebnisse des CRESIM-Projekts: eine 130 cm Satellitenschüssel (l.) wurde aus sieben gleichen Einzelteilen montiert, die in einem Werkzeug (r.) mittels der ESTRIM LLD-Technologie hergestellt wurden.

sDie Cannon-Gruppe präsentiert auf der JEC Europe vom 11. – 13. März 2014 in Paris, Halle 7.2, Stand Q54, ihre neuen Entwicklungen rund um alle Verarbeitungstechnologien für Composites und Thermoformen. Vorgestellt werden Lösungen aus dem Bereich Leichtbau mit Videos und Musterteilen aus verschiedenen faserverstärkten Verbundwerkstoffen.

Cannon kann nach eignen Angaben die gesamte Wertschöpfungskette mit Lösungen abdecken – von der Verformung und Vorformung von Fasern und Fasergelegen über die Dosiertechnik für unterschiedliche Matrixwerkstoffe, dem Formenbau mit den dazu gehörigen Formenträgern/Pressen bis hin zur Handhabungstechnik, Beschnittsystemen und Heiztechnik.

Ein Messe-Highlight von Cannon ist ESTRIM, ein Verfahren für schnelle auf Epoxidharz basierte RTM-Technologien zur Herstellung von Teilen für die Automobil-, Sport- und Freizeitindustrie. Neben speziellen Vorformanlagen, Formen, Formenträgern und RTM-Pressen hat das Unternehmen die Maschinenbaureihe E-System entwickelt, eine Hochdruck-Dosier- und Mischanlage, die schnelle Entformungszeiten und eine gute Verteilung des Harzes über die gesamte Formoberfläche garantiert.

Zusätzlich zum Standard-Hochdruck-Injektionsverfahren in die geschlossene Form wurden zwei neue Verfahren zur Verteilung des Epoxidharzes in der offenen Form entwickelt: ESTRIM LLD (Liquid Laydown) für den Flüssigauftrag des Matrixmaterials und ESTRIM SLD für Sprühanwendungen. Darüber hinaus werden die ersten industriellen Ergebnisse des Projekts CRESIM (Carbon Recycling by Epoxy Special Impregnation) zur Entwicklung eines geeigneten Verarbeitungsverfahrens zur Herstellung von CFK-Teilen aus recycelten Kohlenstofffasern vorgestellt.

Das von Life + EU-geförderte Projekt befasst sich ausschließlich mit der Verwertung von Abfällen. Durch den neuen Herstellungsprozess können laut Cannon bis zu 100 % der Carbonfaserabfälle aus unterschiedlichen Branchen wiederverwendet werden. Des Weiteren wird Cannon Ausrüstung für die Windkraftindustrie vorstellen, darunter die Niederdruck-Maschinenbaureihe DX (Zwei- und Drei-Komponenten-Modelle) zur Infusion von Epoxidharzformulierungen zur Herstellung von Rotorblättern.

Eine Entgasungseinheit für Harz und eine Kleberauftrag­einheit zum Aufbringen von 2K-Klebstoff werden ebenfalls präsentiert. Außerdem wird die neue Formpressen-Linie als Komplettlösung für LWRT (Light Weight Reinforced Thermoplast) zur Produktion von Leichtbau-Automobilteilen vorgestellt.


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