- Verfasst am 19.11.2010 - Wirtschaft
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Bayer plant massiven Stellenabbau
"Die notwendigen finanziellen Mittel zum Ausbau der Wachstumsbereiche müssen daher durch eine gezielte Umschichtung von Ressourcen sowie durch Effizienz- und Sparmaßnahmen aufgebracht werden", so der Bayer-Vorstandsvorsitzende Dr. Marijn Dekkers.
"Bayer hat in allen drei Teilkonzernen ein großes Geschäftspotenzial. Um dieses optimal zu nutzen, müssen wir vorhandene Ressourcen weiter bündeln und unsere Strukturen straffen. Nur so können wir unsere Investitionen in Wachstum und Innovationen nachhaltig finanzieren - beispielsweise in neue Pharma-Produkte, in den Bereich BioScience und in den Ausbau unserer Kapazitäten in Asien", so Dekkers. "Die damit verbundenen Einschnitte sind nicht einfach, aber notwendig. Ich bin davon überzeugt, dass Bayer mit mehr Innovation und weniger Administration ein noch besseres und schnelleres Unternehmen werden kann."
Bayer-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Thomas de Win sagte: "Das ist ein erheblicher Personalabbau mit einschneidenden Veränderungen. Wir Arbeitnehmervertreter werden nun intensive Gespräche mit der Unternehmensleitung führen, um die Notwendigkeit, den Umfang, mögliche Alternativen und die Umsetzung der geplanten Veränderungen zu beraten, damit sozialverträgliche Lösungen gefunden werden können."
In Deutschland sind aufgrund einer Beschäftigungssicherungsvereinbarung betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2012 ausgeschlossen. Dekkers zeigte sich zuversichtlich, dass die betroffenen Stellen v. a. über Fluktuation und Aufhebungsverträge abgebaut werden könnten.
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