GAK - Gummi Fasern Kunststoffe

Editorial
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Verehrte Leserin, verehrter Leser, gestatten Sie mir bitte, dass ich mich vorstelle:

Mein Name ist Jörg Spangemacher. Ich bin seit mehr als 40 Jahren erfolgreich journalistisch und verlegerisch tätig. In dieser Zeit habe ich alle von mir betreuten Fachtitel in den Sprachen deutsch, englisch und chinesisch zu Marktführern in Bezug auf Abonnements und Anzeigenumsätze gemacht.

Nach der Übernahme aller Gesellschafteranteile durch meine Familie bin ich seit dem 1. September der Verleger und Geschäftsführer der Dr. Gupta Verlags GmbH. Damit wird sich der Verlag nach einer Übergangsphase ganz neu aufstellen – zum Vorteil aller. Mit den wichtigsten Redakteuren erarbeiten wir gerade eine neue zeitgemäße Darstellung mit zusätzlichen journalistischen Inhalten. Das Ergebnis dieser Arbeit werden Sie ab der jeweils ersten Ausgabe des neuen Jahres erkennen.

Neue, qualifi zierte Mitarbeiterinnen in Administration und Vertrieb modernisieren gleichzeitig die internen Abläufe des Verlages. Alle Geschäftsbereiche des Verlages werden neu aufgestellt, unterstützt durch die Installation modernster digitaler Infrastruktur zur internen und externen Kommunikation.

So versichere ich Ihnen, dass die Dr. Gupta Verlags GmbH mit ihren hochwertigen deutschen und internationalen Titeln in eine erfolgreiche Zukunft geführt wird – aufbauend auf ihrer traditionsreichen Vergangenheit.

Der Dr. Gupta Verlag steht fest zu den Interessen, Zielen und Werten des Geschäftsfeldes Kautschuk und Gummi. Deshalb freue ich mich darüber, wenn Ihr Unternehmen dies erkennt und Ihr Marketingbudget unsere Titel berücksichtigen wird.

Außerdem lade ich Sie ein, den Redaktionen jederzeit interessante und wegweisende Fachbeiträge und -vorträge Ihrer Mitarbeiter zur Veröffentlichung zuzusenden – allerdings ohne werbliche Inhalte. Schließlich lebt eine seriöse Fachzeitschrift von fundierten Informationen, objektiven Fakten und einem offenen Diskurs aus der Branche, deren Interessen sie vertritt. Möglich wird das nur sein, wenn Ihr Unternehmen die Zugehörigkeit zur Branche unterstreicht mit einem Statement in Form von fachspezifi schen Anzeigen – mit dem Effekt, dass Sie Ihre Kunden direkt ansprechen können.

Sofern Sie Fragen oder Anregungen haben, rufen Sie mich bitte jederzeit an oder schreiben eine Mail:
Phone: +49 172 668 5550
Mail: j.spangemacher@gupta-verlag.de

Mit freundlichem Gruß
Jörg Spangemacher

Report
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Willkommene Gelegenheit zum persönlichen Austausch entlang der Wertschöpfungskette – Die Fakuma 2021 vom 12. bis 16. Oktober 2021 in Friedrichshafen

Die 27. Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung Fakuma 2021 markierte den langersehnten Neustart nach fast zwei Jahren Messeabstinenz. Veranstalter Schall begrüßte insgesamt 1470 Aussteller aus 39 Ländern (2018: 1933 Aussteller). Rund 30.000 Besucher nutzten gerne die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit Kunden und Geschäftspartnern und waren froh, endlich wieder Messeluft schnuppern zu können.

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Fokus Additive Manufacturing

  • 3D-Druck-Denkfabrik in Würzburg
  • Additive Fertigung von Dichtungen und Bauteilen aus originalen Weichmaterialien
  • Oechsler: Serienproduktion von Fahrradsätteln im 3D-Druck
  • IKT Stuttgart: 3D-Druck-Filamente aus Thermoformabfällen
  • Arkema: Investition in Erpro 3D Factor
  • Hexagon/Authentise: Erste offene End-To-End-Softwarelösung für die additive Fertigung
  • Innovatiq: 3D-Druck direkt aus flüssigem Silicon

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Siliconelastomere

  • Siliconelastomer für optische Anwendungen
  • Vorschau: Silicone Elastomers World Summit 2021
  • Graphen-Nanoröhrchen ermöglichen Nutzung von Touchscreens mit Handprothesen

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Vom SKZ-Technologietag 2021 – Abwechslungsreiches Programm mit interessanten Fachvorträgen und Technika-Führungen

Nach der pandemiebedingten Pause konnte der dritte Technologietag des Kunststoff-Zentrums SKZ in Würzburg am 23. September 2021 nun stattfinden. Neben diversen Fachvorträgen erwartete die Gäste auch eine abwechslungsreiche Industrieausstellung.

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Deutsche Kautschukindustrie: Automobilzulieferer am Rande des Abgrunds

Wie der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V. (wdk) berichtet, erreichen den Verband aus den verschiedensten Automobilzuliefer-Industriebranchen Meldungen über existenzbedrohende Liquiditätsengpässe.

Article
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Neuer Temperaturfühler für Innenmischer ermöglicht präzisere Prozessführung

Die Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen, deren Langlebigkeit und die verfahrenstechnische Prozessführung sind wesentliche Kostenfaktoren im Mischsaal. Die genaue Messung der Materialtemperatur zu jedem Zeitpunkt des Mischzykluses ist für eine genaue Prozessführung maßgeblich. Aufgrund der rauen Umgebungsbedingungen im Innenmischer müssen Temperaturfühlerspitzen robust gebaut werden, was jedoch insbesondere bei großen Temperaturgradienten zu Abweichungen zwischen der gemessenen und der realen Temperatur führt. Die HF Mixing Group hat daher einen Temperatursensor mit verbessertem Ansprechverhalten entwickelt, der auch kritische Temperaturgrenzen genau bestimmen kann.


The availability of machines and equipment, their durability and the procedural process control are essential cost factors in the mixing room. The accurate measurement of material temperature at any given point in the mixing cycle is critical for a precise process control. Due to the harsh conditions in the internal mixer, temperature sensor tips must be built robustly, which, however, leads to deviations between the measured and the real temperature, especially in the case of high temperature gradients. The HF Mixing Group has therefore developed a temperature sensor with improved response behaviour that can accurately measure even critical temperature limits.

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Devulkanisation von Pkw-Altreifengranulat im Doppelschneckenextruder – Teil 1

Die Devulkanisation hat sich als brauchbare Methode zum Gummirecycling erwiesen. Sie dient dazu, das Netzwerk der Kautschukpolymere im hochelastischen Gummigranulat aufzubrechen. Dabei kommt es darauf an, möglichst nur die Netzwerkbrücken zu spalten und nicht die Polymerketten abzubauen. Unter diesem Gesichtspunkt stellt die Devulkanisation von Pkw-Reifen, die SBR und BR sowie größere Mengen an Kieselsäure enthalten, derzeit noch eine Herausforderung dar. In früheren Arbeiten wurde eine Methode entwickelt, bei der das Netzwerk sowohl thermochemisch als auch mechanisch mithilfe von Diphenyldisulfid (DPDS) als Devulkaniationsreagenz im Doppelschneckenextruder abgebaut wird. Aufgrund der Nachteile von DPDS im großtechnischen Einsatz wurde für diese Arbeit 2-2‘-Dibenzamidodiphenyldisulfid (DBD) als Devulkanisationsreagenz verwendet. Dafür muss das Doppelschneckenextruderverfahren entsprechend angepasst werden. Durch die Weiterverarbeitung auf einem Walzwerk kann die Qualität des Devulkanisats deutlich verbessert werden und es zeigt nach erneuter Vulkanisation bessere Zugeigenschaften. Zur Optimierung des Devulkanisationsprozesses wurden die Spannungs-Dehnungseigenschaften der Revulkanisate zugrunde gelegt.


De-vulcanization of rubber has been shown to be a viable process to reuse this valuable material. The purpose of the de-vulcanization is to release the crosslinked nature of the highly elastic tire rubber granulate. For present day passenger car tires containing the synthetic rubbers Styrene-Butadiene Rubber (SBR) and Butadiene Rubber (BR) and a high amount of silica as reinforcing filler, producing high quality devulcanizate is a major challenge. In previous research a thermo-chemical mechanical approach was developed, using a twin-screw extruder and diphenyldisulfide (DPDS) as de-vulcanization agent. Because of disadvantages of DPDS for commercial use, 2-2’-dibenzamidodiphenyldisulfide (DBD) was used in the present study. Due to its high melting point of 140 °C the twin-screw extruder process needed to be redesigned. Subsequent milling of the devulcanizate at 60 °C with a narrow gap-width between the mill rolls greatly improved the quality of the devulcanizate in terms of coherence and tensile properties after renewed vulcanization. As optimization parameter for the de-vulcanization process stress-strain properties of re-vulcanized de-vulcanizates were used.

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Reduzierung der Faserstaubentstehung beim mechanischen Recycling – Zerkleinern von carbonfaserverstärkten Polycarbonaten mit unterschiedlichen Verstärkungsformen

Faserverstärkte Kunststoffe sind aufgrund ihrer guten gewichtsspezifischen, mechanischen Eigenschaften ein beliebter Werkstoff mit wachsender Nachfrage insbesondere im Bereich der Leichtbauanwendungen. Um thermoplastische, faserverstärkte End-of-Life-Produkte zu recyceln, stellt der mechanische Recyclingprozess eine nachhaltige Lösung dar, da Thermoplaste einfach zerkleinert, erneut aufgeschmolzen und somit zu neuen Anwendungen verarbeitet werden können. Eine Herausforderung dabei ist die Faserstaubbildung während der Zerkleinerung, da diese einerseits den Produktionsprozess stört und andererseits ein potenzielles Gesundheitsrisiko darstellt. Die entstehenden Faserbruchstücke können alveolengängig und potenziell toxisch sein. Ein Hauptziel dieser Arbeit besteht deshalb darin, durch eine gezielte, materialspezifische Wahl der Zerkleinerungsparameter die Faserstaubentstehung zu reduzieren. Hierzu wird der Einfluss unterschiedlicher Carbonfaser-Verstärkungen (Gewebe- und Vliesverstärkung) in Polycarbonat-Organoblechen, sowie der Einfluss der Aufgabegutgröße, der Aufgabemenge und der Drehzahl während der Zerkleinerung in einer Schneidmühle auf die Faserstaubbildung untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass eine höhere Rotationsgeschwindigkeit und eine Reduzierung der Aufgabegröße für beide Verstärkungsarten die Faserstaubbildung erhöht, wohingegen die Faserlängenverteilung in dem Faserstaub von der Art der Faserverstärkung beeinflusst wird. Eine höhere Aufgabemenge führt zu einer verringerten Faserstaubbildung und für die gewebeverstärkten Organobleche ebenfalls zu einer Abnahme der kurzen Fasern.


Due to their good specific weight related mechanical properties fibre reinforced plastics are a popular material with rising demand especially in lightweight applications. In order to recycle thermoplastic fibre reinforced end-of-life products, the mechanical recycling process represents a sustainable solution as thermoplastics can easily be shredded, remelted and processed into new applications. One challenge here is the formation of fibre dust during shredding, as it disturbs the production process on the one hand and poses a potential health risk on the other hand. The arising fibre fragments can be alveolar and thus potentially toxic. Hence, it is a main goal of this research to reduce the fibre dust formation with a systematic and material specific choice of the shredding parameters. Therefore, the influence of different types of carbon fibre reinforcement (fabric and non-woven) of polycarbonate organic sheets, the feedstock size, the throughput and the rotational speed during the cutting in a cutting mill are varied and their effect on the fibre dust formation is investigated. The results show that a higher rotational speed and a reduction of the feedstock size increase the fibre dust formation for both types of reinforcement, whereas the fibre length distribution in the fibre dust is dependent on the type of reinforcement. A higher throughput leads to reduced fibre dust formation and, for the fabric-reinforced organic sheets, also to a decrease in short fibres.

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