• Verfasst am 10.10.2012 - Fakuma
  • Sie haben folgende Optionen:
    • Artikel drucken
    • Artikel als PDF
Plasmatreat GmbH
Halle A1
Stand 1421-1

Plasmavorbehandlung ermöglicht Haftung von PU auf PP

Die Plasmatreat GmbH wird auf der Fakuma zusammen mit Systempartner CeraCon GmbH am gemeinsamen Messestand anhand von kleinen vor Ort gefertigten Bilderrahmen live demonstrieren, wie sich die inkompatiblen Kunststoffe Polypropylen und Polyurethan primerfrei vereinen lassen.

Das Ungewöhnliche an den Rahmen ist, dass man sie in Nassräumen und sogar in der Dusche nutzen kann. Die Dichtigkeit wird durch die Vorbehandlung der PP-Rahmenrückwand mit der Atmosphärendruck-Plasmadüsentechnologie Openair und einem anschließend auf die vorbehandelte Fläche aufgebrachten 1K-PU-Schaum erreicht. Im Gegensatz zu anderen Vorbehandlungsverfahren erzielt Plasma einen doppelten Effekt: Es reinigt und aktiviert die Materialoberfläche in ein und demselben Arbeitsgang. Die Vorbehandlung mit Plasma bewirkt eine relevante und exakt justierbare Steigerung der Adhäsionsfähigkeit und Benetzbarkeit der unpolaren Kunststoffoberfläche. Unmittelbar nach der Vorbehandlung erfolgt der Auftrag der PU-Schaumdichtung. Die Schaumraupe kann sich auch beim anschließenden Auflegen der Glasscheibe und des Rahmenvorderteils nicht mehr lösen.

Der vorgeführte Haftungsprozess eignet sich für die industrielle Fertigung von dichtungsrelevanten PP-Bauteilen für den Außen­bereich, u. a. für die Automobilbau- und Elektroindustrie.

 


RSS Feed

Sie sind neu hier? Sie wollen immer auf dem Laufenden bleiben?
Dann abonieren Sie doch einfach unsere RSS Feeds und verpassen Sie nie wieder Nachrichten.