• Verfasst am 17.12.2011 - Technik
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Spritzguss per WIT für medienführende Leitungen

Mit Hilfe der WIT kann Teklas eine Vielzahl von Rohrformen und -kombinationen mit unterschiedlicher Wanddicke und hoher Komplexität herzustellen.

Mit Hilfe der WIT kann Teklas eine Vielzahl von Rohrformen und -kombinationen mit unterschiedlicher Wanddicke und hoher Komplexität herzustellen.

Der türkische Automobilzulieferer Teklas hat die Wasserinjektionstechnologie (WIT) für den Spritzguss von Kunststoffen, mit der die Herstellung hohler Bauteile möglich ist, weiterentwickelt.

Das Unternehmen fertigt seit kurzer Zeit medienführende Leitungen für die automobile Großserie aus Ultramid A3HG6 WIT der BASF. Diese glasfaserverstärkte Ultramid-Type ist ein eigens für die WIT entwickeltes PA 66, das zu guten Innen- und Außenoberflächen führt und die hier geforderte hohe Chemikalienbeständigkeit bietet. Die neuen Rohre, die Teklas derzeit für fast alle großen europäischen Fahrzeughersteller entwickelt, ermöglichen die individuelle Führung von Kühlwasser, Luft und Öl im Motorraum.

Bei der Weiterverarbeitung der Rohre setzt die Firma, die in Bulgarien produziert, auf hohe Automatisierung: Die zahlreichen Nachbearbeitungsschritte, die bei der Fertigung der Rohre nötig sind, wie Schneiden und Schleifen, Einarbeiten von Metallösen oder von Elastomer-(TPE)-Dichtungen, übernehmen Roboter. Dadurch erzielt das Unternehmen eine geringe Ausschussrate. Teklas ist mit diesem WIT-Verfahren und der hohen Bandbreite an Fertigungsoptionen nach eigenen Angaben zurzeit sehr erfolgreich und liefert bzw. ent­wickelt eine Vielzahl verschiedener Rohre. Eine Ausweitung der Kapazitäten sei bereits in Planung.


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