• Verfasst am 29.05.2013 - Technik
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Labfoam-Anlagentechnik für Testreihen und Laborzwecke

Die Hennecke GmbH hat sich nach eigenen Angaben dank intensiver F+E-Tätigkeit zu einem führenden Anbieter für Polyurethan-Verarbeitungstechnologie entwickelt. Dies gilt vor allem für Anlagen zur Herstellung hochwertiger Blockschaumstoffe. Um Produzenten und Rohstoffhersteller in die Lage zu versetzen, die Entwicklung von innovativen Rezepturen und diverse Versuche auch in geringen Mengen produktionsgerecht und in hoher Qualität zu realisieren, bietet Hennecke eine spezielle Laboranlage an.

In der Praxis werden Versuchsreihen zur Herstellung geringer Schaumstoffmengen häufig unter vergleichsweise primitiven Bedingungen realisiert. Um hohe Versuchs- und Rohstoffkosten zu minimieren kommt dabei oftmals eine Kombination aus „Bohrmaschine und Becher“ zum Einsatz. Diese Methode mag – positiv ausgedrückt – elementar erscheinen, die Einflüsse moderner Maschinentechnik auf die Schaumstoffqualität vernachlässigt sie jedoch sträflich.

Die Labfoam ermöglicht die Entwicklung innovativer Rezepturen und diverse Versuche auch in geringen Mengen produktionsgerecht und in hoher Qualität

Die Labfoam ermöglicht die Entwicklung innovativer Rezepturen und diverse Versuche auch in geringen Mengen produktionsgerecht und in hoher Qualität

Mit der Labfoam bietet das Unternehmen den Schäumern eine wesentliche Verbesserung der Entwicklungs- und Versuchsbedingungen bei der Hochdruckherstellung von Blockschaumstoffen. Ganz gleich, ob sie bei der Produktion bereits auf Hennecke-Anlagentechnik setzen oder nicht, sowohl prozess-, als auch maschinentechnische Eigenschaften können durch den Einsatz der Labfoam sehr gut simuliert werden, so heißt es. Darunter auch die patentierte Novaflex-Technologie zur Herstellung CO2-getriebener Schaumstoffe.

Der Rührermischkopf der Labfoam ermöglicht lunkerfreie Schaumqualitäten

Der Rührermischkopf der Labfoam ermöglicht lunkerfreie Schaumqualitäten

Im Vergleich zu realen Produktionsbedingungen sind die Ergebnisse, die mit Labfoam-Anlagen gefahren werden, nahezu deckungsgleich. Ursächlich hierfür ist vor allem die Ausführung der Labfoam, die – vereinfacht formuliert – das Schäumportal einer Produktionsanlage im Kleinen abbildet. Auch die Logik der Anlagensteuerung bietet vergleichbares Handling bei voller Flexibilität. Um die Zuverlässigkeit der Ergebnisse sowie deren Übertragung auf reale Produktionsbedingungen zu gewährleisten, vertraut die Labfoam zudem auf präzise Hochdruck-Dosierpumpen. Darüber hinaus wird jede einzelne Dosierlinie für die Verarbeitung eines kunden- oder anwendungsspezifischen Spektrums an Rohstoffen ausgelegt, sodass sich ein ebenso breites Spektrum an möglichen Testmustern realisieren lässt.

Schaummuster: Je nach Konfiguration der Labfoam sind Versuchsreihen und Testläufe im Bereich von Ether, Ester und CO2-getriebenen Schäumen möglich

Schaummuster: Je nach Konfiguration der Labfoam sind Versuchsreihen und Testläufe im Bereich von Ether, Ester und CO2-getriebenen Schäumen möglich

Laut Hennecke wird die Summe der Vorteile durch geringe Versuchskosten abgerundet. So werden beispielsweise die laufenden Materialkosten im Vergleich zu Versuchsreihen auf Produktionsmaschinen deutlich reduziert und eine ganze Reihe neuer Rezepturen kann kostengünstig im Labor entwickelt werden. Auf diese Weise amortisiert sich der Einsatz der Labfoam innerhalb kürzester Zeit.

Blockschaum- und Rohstoffhersteller, wie die Otto Bock Schaumstoffwerke GmbH, SheelaFoam Pvt. Ltd, Evonik Industries AG, PCC Rokita SA und weitere namhafte Unternehmen machen deshalb bei Versuchsreihen keine kostenintensiven Experimente mehr, sondern verlassen sich auf Labfoam-Anlagentechnik von Hennecke.


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