• Verfasst am 15.09.2013 - Technik
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Neue PU-Blockschaumstoff-Anlage für Testreihen und Laborzwecke

Die Hennecke GmbH in Sankt Augustin bietet eine spezielle Laboranlage zur Herstellung von PU-Blockschaumstoffen an, mit der Produzenten und Rohstoffhersteller innovative ­Rezepturen entwickeln und diverse Versuche – auch in geringen Mengen produktions­gerecht und in hoher Qualität – realisieren können.

Nach Angaben von Hennecke werden Versuchsreihen zur Herstellung geringer Schaumstoffmengen in der Praxis häufig unter vergleichsweise primitiven Bedingungen durchgeführt. Um hohe Versuchs- und Rohstoffkosten zu minimieren kommt dabei oftmals eine Kombination aus „Bohrmaschine und Becher“ zum Einsatz. Diese Methode mag – positiv ausgedrückt – elementar erscheinen, die Einflüsse moderner Maschinentechnik auf die Schaumstoffqualität vernachlässige sie jedoch sträflich, so das Unternehmen.

Mit der Labfoam-Laboranlage bietet das Unternehmen den Schäumern eine wesentliche Verbesserung der Entwicklungs- und Versuchsbedingungen bei der Hochdruckherstellung von Blockschaumstoffen. Ganz gleich, ob sie bei der Produktion bereits auf Anlagentechnik von Hennecke setzen oder nicht, sowohl prozess-, als auch maschinentechnische Eigenschaften können durch den Einsatz der Labfoam sehr gut simuliert werden, so heißt es. Darunter auch die patentierte Novaflex-Technologie zur Herstellung CO<sub>2</sub>-getriebener Schaumstoffe.

Im Vergleich zu realen Produktionsbedingungen seien die Ergebnisse, die mit Labfoam-Anlagen gefahren werden, nahezu deckungsgleich. Ursächlich hierfür sei vor allem die Ausführung der Labfoam, die – vereinfacht formuliert – das Schäumportal einer Produktionsanlage im Kleinen abbildet. Auch die Logik der Anlagensteuerung biete vergleichbares Handling bei voller Flexibilität. Um die Zuverlässigkeit der Ergebnisse sowie deren Übertragung auf reale Produktionsbedingungen zu gewährleisten, kommen bei der Labfoam präzise Hochdruck-Dosierpumpen zum Einsatz. Darüber hinaus werde jede einzelne Dosierlinie für die Verarbeitung eines kunden- oder anwendungsspezifischen Spektrums an Rohstoffen ausgelegt, sodass sich ein ebenso breites Spektrum an möglichen Testmustern realisieren lasse, so Hennecke.

Laut Unternehmen werde die Summe der Vorteile durch geringe Versuchskosten abgerundet. So würden bspw. die laufenden Materialkosten im Vergleich zu Versuchsreihen auf Produktionsmaschinen deutlich reduziert und eine ganze Reihe neuer Rezepturen könne kostengünstig im Labor entwickelt werden. Auf diese Weise amortisiere sich der Einsatz der Labfoam innerhalb kürzester Zeit, so heißt es.

Laut Hennecke verlassen sich bereits diverse Blockschaum- und Rohstoffhersteller, wie z. B. die Otto Bock Schaumstoffwerke GmbH, SheelaFoam Pvt. Ltd, Evonik Industries AG, PCC Rokita SA und weitere namhafte Unternehmen, auf die Labfoam-Anlagentechnik.


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