• Verfasst am 26.11.2010 - Technik
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Nanotechnologie für neue Werkstoffe

Im Rahmen des vom BMBF geförderten und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA im Karlsruher Institut für Technologie) betreuten Verbund­projekts „Nano­Direkt“ hat die Bada AG zusammen mit Projektpartnern eine effiziente Produktionstechnologie für Nanocompounds entwickelt.

In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie kann Bada Nanocompounds auf Basis unterschiedlicher Polymer­systeme prozesssicher und in größeren Mengen herstellen. Dabei sei der entscheidende Schritt raus aus der theoretischen Zukunftstechnologie hin zur Realisierung im Produktionsmaßstab gelungen, so das Unternehmen. Nano­partikel wie Kohlenstoffnanoröhrchen, Schichtsilikate, pyrogene Kiesel­säuren oder andere nanoskalige Partikel können zum Einsatz kommen.

Dadurch ergeben sich bestimmte Compoundeigenschaften wie z. B. elektrische Leitfähigkeit, Schlagzähigkeiten, UV-Beständigkeiten oder Barriereverhalten, die mit konventionellen Inhaltsstoffen entweder nicht oder nur schwer erreichbar sind. Diese Eigenschaften sind aber nur zu erzielen, wenn die Nanopartikel fein dispergiert in der Polymermatrix vorliegen. Nanopartikel neigen zur Agglomeration was die weitere Verarbeitung erschwert. Mit Hilfe des neuen Verfahrens werden Agglomerate gezielt aufgebrochen und können gut dispergiert in die Poly­mermatrix eingebracht werden.


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