• Verfasst am 05.02.2011 - Technik
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Zweifarbige Slush-Häute für das Fahrzeuginterieur

Johnson Controls bietet am Standort in Peine eine weitere Technologie zur Gestaltung der Oberflächen von Fahrzeuginnenräumen an. Bei der Slush-Haut-Technik handelt es sich um das Abformen eines Kunststoffs (PVC, TPU) aus einem galvanisch hergestellten Urmodell.

Zweifarbige Slush-Haut von Johnson Controls

Zweifarbige Slush-Haut von Johnson Controls

Um auch zweifarbige Slush-Häute anbieten zu können, nutzt das Unternehmen die Möglichkeiten der Maskentechnik. Dabei wird das Werkzeug partiell mit einer Maske abgedeckt. Danach sprüht ein Roboter zunächst eine rd. 0,6 mm dicke Pulverschicht auf die von der Maske unbedeckten Bereiche der Form. Anschließend wird die Maskierung entfernt und der Rest des Prozesses auf die gewohnte Weise durchgeführt.

Durch diese technologischen Möglichkeiten können zweifarbige Slush-Häute ohne zusätzlichen Produktionsschritt hergestellt werden. Da der Sprüh- und der Slush-Haut-Prozess mit identischen Werkstoffen unterschiedlicher Einfärbung erfolgen, ist eine hohe Konsistenz von Optik und Haptik der Häute sichergestellt. Auch sichtbare Farbtrennlinien können realisiert werden. Bei der Produktion der Slush-Häute kommen ölbeheizte Galvanowerkzeuge zum Einsatz. Diese erlauben auch in hinterschnittigen Bereichen eine genaue Temperaturverteilung sowie eine konstante Temperatursteuerung. Dies trägt dazu bei, besonders gleichmäßige Wandstärken bei den Slush-Häuten zu erzielen.


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