• Verfasst am 30.03.2011 - Technik
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Sonderhoff stellt Mold‘n Seal-Verfahren vor

Sonderhoff wird auf den Arburg Technologietagen vom 23.?–?26. März 2011 in Loßburg sein neues Mold‘n Seal-Verfahren vorstellen. Es handelt sich bei diesem Fertigungsprozess um die Inline-Verarbeitung von spritzgegossenen Bauteilen mit anschließendem Direktauftrag einer Polyurethandichtung im FIPFG-Verfahren (Formed In Place Foam Gasket).

Dazu hat Sonderhoff die Dichtungssysteme der Fermapor K31-Familie um neu entwickelte Produkte erweitert, die nun eine Verarbeitung im Spritzgusstakt ermöglichen. Bei dem Mold‘n Seal-Verfahren entnimmt ein Knickarmroboter die noch warmen Spritzgussteile aus der Form und führt diese unter dem Mischkopf der Dosieranlage entlang, wobei das Dichtschaumsystem dem Verlauf der Dichtung konturgenau folgt. Die vorhandene Bauteilwärme beschleunigt die Abreaktion des neuen PU-Schaumsystems, so dass der Knickarmroboter das Bauteil nun direkt zur Weiterverarbeitung positionieren kann.

Laut Sonderhoff eröffnet das neue Verfahren eine kostensparende Alternative durch intelligente Prozesstechnik bei gleichzeitiger Platzeinsparung. Viele verschiedene Kunststoffspritzgussteile benötigen heute eine Dichtung, um ihre Funktion zu erfüllen, somit wird die Verkettung von Spritzguss- und Dichtungsschäumanlagen zukünftig immer wichtiger, so das Unternehmen.


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