• Verfasst am 08.11.2012 - Wirtschaft
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Erfolgreicher Schwertransport für geplante TDI-Anlage in Dormagen

Ankunft des Bauteils über den Wasserweg an der Nato-Rampe Dormagen-Stürzelberg.

Ankunft des Bauteils über den Wasserweg an der Nato-Rampe Dormagen-Stürzelberg.

Heute früh gegen vier Uhr hat sie ihr Ziel erreicht: Die 90,5 t schwere Destillationskolonne für die geplante neue TDI-Anlage ist bei Bayer MaterialScience am Standort Dormagen angekommen.

In der vergangenen Nacht war sie als Schwertransport von der Nato-Rampe Dormagen-Stürzelberg zum Chempark gefahren worden. Inklusive Zugfahrzeug und Technik wog der Transport 179 t und war über 50 m lang.

50 m Länge und 179 t Gewicht inklusive Zugfahrzeug und Technik mussten durch diese Kurve manövriert werden.

50 m Länge und 179 t Gewicht inklusive Zugfahrzeug und Technik mussten durch diese Kurve manövriert werden.

 

Der Apparat wird zur Reinigung des Toluylen-Diisocyanats (TDI) in der Großanlage benötigt. Knapp sieben Stunden dauerte der Transport in Begleitung der Polizei über die Straße. Mit einer Stundengeschwindigkeit von knapp zwei Kilometern fuhr das schwere Gefährt durch Dormagen. Ampelmasten waren teilweise umgedreht worden, weil sie zu niedrig gewesen wären, Stromleitungsmasten wurden kurzfristig abmontiert.

Die Fernlenkung im hinteren Teil der Kolonne.

Die Fernlenkung im hinteren Teil der Kolonne.

 

„Der Transport hat hervorragend funktioniert“", sagt Rainer Bruns, zukünftiger TDI-Betriebsleiter von Bayer MaterialScience. „Nun werden wir die Kolonne in der TDI-Anlage installieren.“

Gut zu erkennen: Die untere Öffnung des zylinderförmigen Stahlgebildes direkt hinter dem Zugfahrzeug.

Gut zu erkennen: Die untere Öffnung des zylinderförmigen Stahlgebildes direkt hinter dem Zugfahrzeug.

 

Das Team erwartet bis zur kommenden Freitagnacht noch zwei weitere Schwertransporte. Sie sind etwas kleiner als die Destillationskolonne, werden in Dormagen aber ebenfalls für Verkehrseinschränkungen sorgen. „Dafür bitten wir um Verständnis. Wir bemühen uns, die Unannehmlichkeiten in Grenzen zu halten, und entschuldigen uns im Vorfeld für mögliche Beeinträchtigungen“, so Rainer Bruns.


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