• Verfasst am 22.08.2011 - Fakuma 2011
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Sonderhoff
Halle A5
Stand 5109

Sonderhoff: Mit neuem Linearroboter LR-HE plus effizient und flexibel produzieren

Auf der Fakuma 2011 präsentiert Sonderhoff Neuheiten aus allen Bereichen der Unternehmensgruppe. In diesem Jahr stellt man die Misch- und Dosieranlage DM 302 aus, auf der live das Dichtungsschaumsystem Fermapor K31 der Sonderhoff Chemicals GmbH verarbeitet wird. Im Blickpunkt dieser Demonstration aber wird der neue, dynamische 3-Achs-Linearroboter LR-HE plus „High Efficiency“ der Sonderhoff Engineering GmbH, Hörbranz, Österreich, stehen.

Dynamischer 3-Achs-Linearroboter LR-HE plus „High Efficiency“ von Sonderhoff Engineering für den Einsatz mit Misch- und Dosieranlagen in kundenspezifischen Automationslinien

Dynamischer 3-Achs-Linearroboter LR-HE plus „High Efficiency“ von Sonderhoff Engineering für den Einsatz mit Misch- und Dosieranlagen in kundenspezifischen Automationslinien

Noch schneller unterwegs mit dem neuen 3-Achs-Roboter
Die Linearroboter von Sonderhoff Engineering sorgen für eine punktgenaue Führung des Mischkopfes der Niederdruck-Misch- und Dosiermaschinen zum Auftrag polymerer Schaumdichtungen, Vergussmassen und Kleber auf oder in das Bauteil. Mit dem neuen LR-HE plus „High Efficiency" hat man nun das Angebot an CNC-gesteuerten Linearrobotern gestrafft. Er wurde erst vor kurzem in den Markt eingeführt und ersetzt die Modelle LR-HE und LR-HS, deren Ersatzversorgung aber weiterhin gewährleistet ist.

Sonderhoff Engineering sagt, dass man den neuen Roboter unter der Maßgabe einer größtmöglichen Standardisierung der Maschinenbauteile entwickelt und konstruiert hat, woraus sich für den Kunden wirtschaftliche Vorteile ergeben, die insbesondere in einem verbesserten Preis/Leistungsverhältnis und kürzeren Lieferzeiten bestehen.

Ein besonderer Vorteil des Linearroboters ist, dass die maximale Bahngeschwindigkeit der X-, Y- und Z-Achse, mit der die Bauteilkonturen abgefahren werden können, deutlich verbessert wurde. Mit 35 m/min und einer maximalen Beschleunigung von 5 m/s² in engen Radien kann der Kunde jetzt in Abhängigkeit der Bauteilegeometrie einen höheren Output pro Schicht erzielen. Mit der Vorgängerbaureihe waren lediglich eine Bahngeschwindigkeit von bis zu 20 m/min und eine maximale Beschleunigung von 2 m/s² möglich.

Die erzielte Leistungssteigerung des neuen Linearroboters LR-HE plus resultiert aus der Kombination von AC-Servoantrieben und Präzisionsgetriebe an allen Achsen. Auf der X- und Y-Achse ermöglichen Omega Zahnriemenantriebe eine präzise Verfahrgenauigkeit des Mischkopfes. Ein Zahnstangenantrieb mit 300 mm Hub in der Standardausstattung (500 mm Hub optional) sorgt für ein positionsgenaues Verfahren der Z-Achse. Alle Führungen basieren auf wartungsfreien, verschleißarmen Linearlagern auf allen Achsen.

Die Wiederholgenauigkeit der Bahnsteuerung und damit ein konturgenauer Dichtungsauftrag über die Mischkopfdosierdüse in den teilweise engen Radien eines Bauteils ist mit einer maximalen Toleranz von +/- 0,1 mm möglich, wodurch der LR-HE plus immer punktgenau die gleiche Position anfahren kann und somit spontane Wechsel und das Abfahren spezifisch kleiner Radien möglich macht. Das Zusammenspiel von wiederholungsgenauer Bahnsteuerung der Achsen und hoher Verfahrgenauigkeit des Mischkopfes ist eine gute Voraussetzung für eine konstante, konturgenaue Austragsleistung des Dichtungsmaterials auf oder in dem Bauteil und damit entscheidend für die Dimensionsgenauigkeit einer Dichtung.

Durch das neue Dreiecksdesign des Y-Trägers ist die Konstruktion stabiler und leichter, wodurch eine höhere Bahngeschwindigkeit der Y-Achse möglich wird.

Durch das neue Dreiecksdesign des Y-Trägers ist die Konstruktion stabiler und leichter, wodurch eine höhere Bahngeschwindigkeit der Y-Achse möglich wird.

Der neue Linearroboter wurde auch konstruktionsseitig überarbeitet und neu designt. Das Grundgestell der Maschine verfügt über trennbare Füße; dadurch sind Transport, Auf- und Abbau einfacher und der Einsatz in bestehende Automationslinien flexibler geworden. Außerdem wurde dabei die Stabilität und Plangenauigkeit der stählernen Profilträgerkonstruktion noch verbessert. Das Grundgestell kann durch Nivellierfüße zusätzlich auf unterschiedliche Arbeitshöhen gemäß Kundenwunsch und Bauteilkonstruktion konfiguriert werden.

Die Industrie-PC Steuerung und sämtliche Elektrobaugruppen des LR-HE plus sind im Schaltschrank der Dosier- und Mischanlage integriert. Bedienung, Programmierung und Ansteuerung des Roboters erfolgen standardmäßig über Dialogeingabe in Menütechnik mittels Touchscreen. Die Programmierung der bauteilabhängigen Bewegungsmuster des Misch- und Dosierkopfes kann ebenso mit dem bedienerfreundlichen, tragbaren Mobile Panel vorgenommen werden. Gleichzeitig dient es zur Visualisierung der zentralen Steuerung der Dosier- und Mischanlage.

Neben dem LR-HE plus „High Efficiency" bietet Sonderhoff auch den LR-HD „High Dynamic" an.

Leistungsvergleich der Sonderhoff Linearroboter:

 

LR-HE plus
„High Efficiency“

LR-HD
„High Dynamic“

Max. Bahngeschwindigkeit

35 m/min

58 m/min

Max. Beschleunigung

5 m/s²

10 m/s²

Wiederholgenauigkeit der Bahn

+/- 0,1 mm

0,08 mm

AC-Servoantriebe

an allen Achsen

an allen Achsen

Omega Zahnriemenantriebe

X- und Y-Achse

 

Zahnstangenantriebe

Z-Achse

X-, Y-, Z-Achse

 

Optimale Luftbeladung
Außerdem zeigt Sonderhoff seine weiterentwickelte Luftbeladungsmess- und Regelungseinheit Sonderhoff Nucleation-Control II. Diese sorgt zusätzlich neben anderen Einstellungsparametern der Misch- und Dosieranlage dafür, dass durch eine immer optimal eingestellte Luftbeladung die Abdichtungsqualität der Bauteildichtungen weiter verbessert wird. Die neue Funktion misst, regelt und dokumentiert die optimale Luftbeladung, ein für das Dichtungsschäumen entscheidender Parameter. Sie bietet dem Anwender zusätzlichen Bedienkomfort für eine immer gleichbleibend hohe Qualität der Bauteildichtung.

Mold'n Seal am Arburg Stand
Auf dem Stand von Arburg (Halle A3, Stand 3101) bietet Sonderhoff den Fachbesuchern die Möglichkeit, das neue Mold'n Seal-Verfahren kennenzulernen, das auf den Arburg Technologie-Tagen bereits vorgeführt worden war. Bei diesem in Kooperation mit Arburg entwickelten Fertigungsprozess handelt es sich um die Inline-Verarbeitung von spritzgegossenen Bauteilen mit anschließendem Direktauftrag einer Polyurethandichtung mittels eines 6-Achs-Roboters sowie einer Misch- und Dosieranlage mit Hilfe der FIPFG- (formed-in-place foam gasket) Technologie.

Dabei entnimmt der Knickarmroboter die noch warmen Spritzgussbauteile direkt aus der Spritzgussform und führt diese unmittelbar zum Auftragen der Dichtung konturgenau unter dem Mischkopf MK 600 der Sonderhoff Dosieranlage DM 402/403 entlang. Das dafür speziell entwickelte Polyurethanschaumsystem aus der Produktfamilie Fermapor K31 härtet durch die Nutzung der vorhandenen Restwärme des spritzgegossen Bauteils deutlich schneller aus. Bereits kurz nach dem Auftragen der Dichtung kann der Knickarmroboter das fertige Bauteil zur Weiterverarbeitung auf das Austaktband positionieren.


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