• Verfasst am 11.10.2012 - Technik
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Etiketten aus Aptiv machen Krankenhäuser sicherer

Aptiv Folien aus dem Hause Victrex ermöglichen die dauerhafte Etikettierung von Medizinbesteck. Mit den Folien aus PEEK kann der Spezialist für industrielle Kennzeichnung, S+P Samson, erstmals Etiketten für den Medizinbereich herstellen, die den Sterilisationsprozessen in Krankenhäusern standhalten. Dies erlaubt die dauerhafte Beschriftung von einzelnen Medizinbestecken und chirurgischen Instrumenten. Der Weg, den ein Instrument im Einsatz nimmt, lässt sich so zu jeder Zeit nachvollziehen. Ziel ist es, Transparenz herzustellen und gleichzeitig den hygienischen Qualitätsanforderungen zu entsprechen.

Die Kennzeichnung medizinischer Bestecke wie Endoskope und Pinzetten ist ein schwieriges Unterfangen. Durch Sterilisation bzw. vorgeschaltete Waschprozesse werden konventionelle Beschriftungen wie die Lasergravur mit die Zeit zerstört. Die Bestecke selbst sind jedoch noch einsatzfähig. Ihre Entsorgung ist dementsprechend nicht notwendig. Eine Nachverfolgung solcher Bestecke ist dann aber nicht mehr oder nur schwer möglich. Im Ernstfall findet man den Ort der Kontamination zu spät – oft auch erst, wenn bereits weitere Instrumente verunreinigt wurden.

Barcode und QR Code für die dauerhafte, sterilisierbare Etikettierung von Medizinbestecken

Barcode und QR Code für die dauerhafte, sterilisierbare Etikettierung von Medizinbestecken

Aptiv übersteht die hundertfachen Reinigungs- und Sterilisationsvorgänge unbeschadet und erfüllt die hohen gesetzlichen Anforderungen an Medizintechnikprodukte. Zudem zeichnet er sich durch seine sehr guten mechanischen Eigenschaften sowie seine Beständigkeit bei hohen Temperaturen von bis zu 260 °C aus. Er nimmt nur minimal Feuchtigkeit auf und ist widerstandsfähig gegen aggressive Chemikalien, wie sie z. B. bei einer ETO‑Sterilisation verwendet werden. PEEK behält seine Eigenschaften auch nach vielfacher Dampfsterilisation. Aptiv‑Folien sind außerdem bei hohen Strahlungsdosen und Gamma–Strahlensterilisation eine geeignete Lösung. Die Etiketten lassen sich optimal u. a. zum Anbringen von QR- oder Barcodes verwenden. Über das Scannen von QR‑Codes kann automatisch zu einer Website verbunden werden, die bei entsprechender Programmierung zeitgleich den Ort des Scannens, Zeit, Datum etc. erfassen kann. Zudem können die Etiketten zur retrospektiven Kennzeichnung bereits gekaufter Instrumente oder anderer Gegenstände eingesetzt werden. Das nachträgliche Anbringen von Etiketten bietet im Krankenhausmanagement viele Möglichkeiten, Sicherheit und Kosteneffizienz zu steigern.

Trackingsysteme mit Spezialanforderungen für Etiketten werden zunehmend wichtig für den medizintechnischen Sektor. Aber auch in anderen Industriesegmenten, in denen Hygiene eine sehr wichtige Rolle spielt, wie die Lebensmittelindustrie, haben die Etiketten eine Zukunft. Aptiv‑Folien sind in Folienstärken von 6 µm bis hin zu 750 µm verfügbar. Ungefüllte Folien sind FDA‑konform.


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