• Verfasst am 28.09.2014 - Technik
  • Sie haben folgende Optionen:
    • Artikel drucken
    • Artikel als PDF

Composite-Bauteile für den Fahrzeugaußenbereich

Carbondach-Segment des Roding Roadster R1

Carbondach-Segment des Roding Roadster R1

Gemeinsam mit KraussMaffei und einem Partnernetzwerk hat Henkel einen Prozess entwickelt, im HP-RTM-Verfahren Composite-Bauteile herzustellen, die eine direkt lackier- und verklebfähige Oberflächenqualität aufweisen und somit auch für den Fahrzeugaußenbereich geeignet sind.

Zu dem Partnernetzwerk gehört neben dem Carbonfaserhersteller Zoltek auch der Sportwagenhersteller und Entwicklungsdienstleister Roding Automobile.

Technologieträger für das neue Verfahren war im Rahmen des Entwicklungsprojekts das leichte und hochfeste Carbondach-Segment des 950 kg schweren Leichtbausportwagens Roding Roadster R1. Möglich wird das vollautomatisierte Verfahren u. a. durch das neu entwickelte dreikomponentige PU-Matrixharzsystem Loctite Max 3 von Henkel, das neben Harz und Härter auch ein internes Trennmittel beinhaltet, welches auf einen selbsttrennenden Polyurethanlack der Fa. Rühl Puromer GmbH abgestimmt ist.

Die PU-basierte Matrixharztechnologie zeichne sich im Vergleich zu den für das RTM-Verfahren üblichen Epoxidharzen durch eine deutlich schnellere Aushärtung aus, so der Hersteller. Aufgrund der niedrigen Viskosität durchdringe das Harz das Fasermaterial leichter und schonender, wodurch kurze Injektionszeiten – und somit kurze Taktzeiten in der Serienproduktion – ermöglicht würden.

Die Zähigkeit von Loctite Max 3 bewirke zudem eine optimierte Bauteilstruktur. Auch die Temperaturbeständigkeit des PU-Harzes habe man verbessert, sodass es auf einem vergleichbaren Niveau mit Epoxidharzen liege.

KrausMaffei auf der Composites

EuropeHalle 8a, Stand D44


RSS Feed

Sie sind neu hier? Sie wollen immer auf dem Laufenden bleiben?
Dann abonieren Sie doch einfach unsere RSS Feeds und verpassen Sie nie wieder Nachrichten.