• Verfasst am 02.11.2010 - Technik
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Partikelschaum aus Biokunststoffen

In einem zweijährigen Gemeinschaftsforschungsprojekt haben das Fraunhofer-Institut Umsicht, Oberhausen, und die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ein neues, zweistufiges Herstellungsverfahren für Partikelschaumformteile aus Biokunststoffen erarbeitet.

In einer ersten Verfahrensstufe sollten treibmittelhaltige, möglichst kugelförmige Partikel aus einem Biokunststoff hergestellt werden. Vom Lehrstuhl für Feststoffverfahrenstechnik der RUB wurde dazu erstmalig das PGSS-Verfahren (Particles from Gas Saturated Solutions) zum Hochdruckversprühen von hochviskosen Polymeren eingesetzt. Die Arbeiten von Fraunhofer Umsicht umfassten die Entwicklung von Biokunststoffrezepturen für das PGSS-Verfahren, den Aufbau eines Schäumversuchsstandes und die Untersuchung des Schäumverhaltens von Biokunststoffpartikeln.

Im Rahmen des Projektes konnte ein Verfahrensweg gezeigt werden, mit dem die Herstellung von Partikelschaumformteilen aus dem Biokunststoff Polybutylensuccinat (PBS) möglich ist und der sich auch auf weitere Biokunststoffe übertragen lässt. Der Projektabschlussbericht wurde unter www.umsicht.fraunhofer.de/publikationen veröffentlicht. Das Forschungsvorhaben wurde über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e. V. (AiF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) gefördert.


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