- Verfasst am 04.11.2010 - Wirtschaft
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Verleihung der H. F. Mark-Medaillen 2010
V.l.n.r.: Jürgen Mietlinger (ofi), Eberhard Borsig, Stefan Pierer, Karl Wizany (BMWFJ), Dietmar Loidl (ofi)
DI Stefan Pierer erhielt die H. F. Mark-Medaille 2010 für seine Verdienste um die Österreichische Kunststoffwirtschaft. Stefan Pierer hat nach seinem Studium der Betriebs- und Energiewirtschaft an der Montanuniversität Leoben und einigen Jahren bei Hoval im Jahre 1987 die Cross Industries AG mit Sitz in Wels gegründet. Cross Industries hält wesentliche Beteiligungen an Firmen aus dem Automotive-Bereich, wie der im Motorrad- und Sportwagenbereich tätigen KTM Power Sports AG, der Pankl Racing Systems AG, die sich mit der Fertigung von Motor- & Antriebssystemen sowie Fahrwerksteilen beschäftigt; an Peguform, einem in der KFZ-Zulieferindustrie tätigen Kunststoffverarbeiter sowie an der Wethje-Gruppe, ebenfalls einem Hersteller von Kunststoff- & Composite-Teilen. Weitere Beteiligungen in anderen Branchen wurden zuletzt aufgrund der Wirtschaftskrise schrittweise reduziert.
Prof. Eberhard Borsig erhielt die H.F. Mark-Medaille 2010 für seine Leistungen im Bereich der Polymerwissenschaften, insbesondere für seine Forschungstätigkeit im Bereich radikalischer Polymerisate. Die Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit lagen dabei im Mechanismus der Radikalpolymerisation, in der Pfropfung und Vernetzung von Polyolefinen sowie in der Synthese von ´interpenetrating networks´. Während seiner wissenschaftlichen Laufbahn verfasste er mehr als 100 Publikationen, so z. B. eine Monographie zur Thematik ´Complexes in Free Radical Polymerization´, und hält rd. 20 Patente. Zu den Auszeichnungen von Eberhard Borsig zählen u. a. die Silbermedaille der Slowakischen chemischen Gesellschaft, die Dionyz-Stur-Medaille der Slowakischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalpreis der Slowakischen Republik.
Seit seiner Gründung 1946 ist das ofi Dienstleistungspartner österreichischer und europäischer Klein-, Mittel- und Großunternehmen. Seine Zusammenarbeit mit Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Anwendern nutzt das ofi, um seine Kunden bei Innovationsprozessen zu unterstützen – von der Idee, über Markt- und Patentrecherchen bis hin zur Entwicklung marktreifer Produkte. Als akkreditierte Prüf- und Überwachungsstelle nach ISO 17025 sowie Zertifizierungsstelle nach EN 45011 ist das ofi Ansprechpartner für die Prüfung, Überwachung, Zulassung und Zertifizierung von Werkstoffen und Produkten. Schulungen runden die Leistungen ab. Sein Angebot fokussiert das ofi mit seinen Betriebsstandorten in Wien und in Wiener Neustadt auf die Schwerpunktbereiche Kunststoffprodukte, Bauwesen, Bioenergie, Pharma und Oberflächentechnik. Das ofi ist Gründungsmitglied der ACR – Austrian Cooperative Research, des Dachverbandes der kooperativen Forschungseinrichtungen. Im ofi sind derzeit rd. 140 MitarbeiterInnen beschäftigt, die 2009 einen Jahresumsatz von ca. 13,5 Mio. EUR erwirtschafteten.
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