• Verfasst am 07.03.2013 - Wirtschaft
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Lanxess steigert Q4-Ergebnis 2012 und gibt vorläufige Geschäftszahlen bekannt

Lanxess hat bekannt gegeben, dass man trotz einer geringen zugrundeliegenden Nachfrage in Q4 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein wesentlich höheres Ergebnis erzielt habe. Das EBITDA vor Sondereinflüssen sei im Vergleich zum Vorjahresquartal um 37 Prozent von 174 Millionen Euro auf 239 Millionen Euro gestiegen.

Der Umsatz in Q4 bewegte sich mit 2,123 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau, der Gewinn erhöhte sich auf 51 Millionen Euro von 5 Millionen Euro im Vorjahr. Dieses Ergebnis sei hauptsächlich durch die strikte Kostendisziplin und das flexible Anlagenmanagement des Unternehmens erreicht worden, so heißt es. Zudem war das Ergebnis in Q4 2011 von einer Wertberichtigung auf Vorräte in Höhe von 35 Millionen Euro beeinträchtigt.

Dadurch erreichte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2012 ein EBITDA vor Sondereinflüssen in Höhe von 1,225 Milliarden Euro. Mit diesem Anstieg um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreichte der Konzern nach eigenen Angaben das erwartete Jahresziel von plus fünf bis zehn Prozent. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz 2012 um vier Prozent auf 9,094 Milliarden Euro, das Konzernergebnis um zwei Prozent auf 514 Millionen Euro und das Ergebnis je Aktie um zwei Prozent auf 6,18 Euro.

Um der derzeitig geringen Marktnachfrage zu begegnen, plant der Konzern, in den kommenden Wochen seine Butyl-Anlage in Belgien sowie seine EPDM-Produktion in Texas zeitweise herunterzufahren.

Dennoch soll nach Einschätzungen des Unternehmens die Nachfrage im Verlauf des Jahres an Dynamik gewinnen. Man sei zuversichtlich, die mittelfristigen Ergebnisziele von 1,4 Milliarden Euro EBITDA vor Sondereinflüssen im Jahr 2014 respektive 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2018 zu erreichen.

Die endgültigen Geschäftszahlen 2012 werden auf der Bilanzpressekonferenz am 21. März in Düsseldorf vorgelegt.


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