• Verfasst am 08.05.2013 - Wirtschaft
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FSK zu Besuch bei Rampf Ecosystems

Die Arbeitsgemeinschaft Verwertung und Recycling des Fachverbands Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) war vor kurzem bei Rampf Ecosystems in Pirmasens zu Besuch. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft beschäftigen sich vorrangig mit der Verwertung von Abfällen und Resten aus der Produktion, insbesondere aus Polyurethan – und Rampf Ecosystems, ein Unternehmen der internationalen Rampf-Gruppe, betreibt seit April 2012 die nach eigenen Angaben weltweit erste Industrieanlage zur Herstellung von Polyolen aus PU-Weichschaumreststoffen.

Bereits zum zweiten Mal waren Mitglieder des FSK zu Gast bei Rampf Ecosystems in Pirmasens.

Bereits zum zweiten Mal waren Mitglieder des FSK zu Gast bei Rampf Ecosystems in Pirmasens.

Durch chemische Verfahren, wie die bereits 1999 von Rampf entwickelte Acidolyse, gewinnt Rampf Ecosystems mit der Anlage Polyole industriell aus Blockweichschäumen wie auch Formweichschäumen zurück. „Somit werden der Verlust von wertvollen Rohstoffen sowie eventuell auftretende Entsorgungskosten durch Reststoffe bei Produktionsprozessen vermieden“, informierte Marco Werth, Vertriebs- und Marketingleiter Rampf Ecosystems, die Gäste vom FSK.

Seit rund eineinhalb Jahren recycelt Rampf Ecosystems in Pirmasens größere Mengen Reststoffe des Blockschaumherstellers Metzeler Schaum aus Memmingen. Aber rohstoffliches Recycling kann auch direkt beim und vom produzierenden Unternehmen betrieben werden: Rampf Ecosystems liefert das chemische Know-how und koordiniert den Anlagenbau, so dass Blockschaumproduzenten vor Ort eine kostengünstige, nachhaltige und dem aktiven Umweltschutz Rechnung tragende Produktion gewährleisten können.

„Wir waren zum zweiten und ich schon zum dritten Mal zu Besuch bei Rampf Ecosystems und sind beeindruckt von den technischen Fortschritten bei Recycling-Polyolen, wie zum Beispiel nun auch für PUR-Weichschaumreststoffe“, so Dr. Hans W. Schloz, FSK-Geschäftsführer. „Die Anlage erfüllt sowohl aus ökologischer als auch ökonomischer Sicht hohe kreislaufwirtschaftlichen Ansprüche und leistet einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu großtechnischen Lösungen im Recycling.“

Das Thema Recycling hat sowohl auf bundespolitischer als auch EU-Ebene längst einen hohen Stellenwert. Im vergangenen Jahr verabschiedete die Bundesregierung das Kreislaufwirtschaftsgesetz, das den Gedanken der Kreislaufwirtschaft weiter forciert. Und die EU-Kommission hat jüngst ein Grünbuch zum Thema Kunststoffabfälle in der Umwelt veröffentlicht, das grundsätzliche politische Erwägungen anstoßen soll, wie mit Kunststoffen umgegangen wird, die nicht bereits in anderen Gesetzesakten geregelt sind.

Matthias Rampf, Geschäftsführer Rampf Ecosystems, betont, dass die Wiederverwertung von Rohstoffen mittlerweile „für nahezu jeder Branche zukunftsentscheidend ist. Mit Rampf Ecosystems setzen wir Maßstäbe in der Wiederaufbereitung von PU-Reststoffen, unsere Experten widmen sich seit mehr als 20 Jahren der Erforschung und Entwicklung alternativer Polyole. Diese Anstrengungen werden wir weiter intensivieren – sowohl für den wirtschaftlichen Erfolg als auch um den hohen Nachhaltigkeitsansprüchen unserer Unternehmensgruppe gerecht zu werden.“


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