- Verfasst am 23.07.2013 - Wirtschaft
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Bayer: Richtfest für neue TDI-Anlage in Dormagen
V.l.n.r.: Dr. Joachim Wolff, Patrick Thomas, Peter-Olaf Hoffmann (Bürgermeister von Dormagen), Garrelt Duin (Wirtschaftsminister von NRW)
"Mit dieser Anlage im so genannten World-Scale-Format mit einer Kapazität von 300.000 Jahrestonnen wird Dormagen zum neuen Produktionszentrum für TDI in Europa", unterstrich Dr. Joachim Wolff, im Executive Committee von Bayer MaterialScience zuständig für die Business Unit Polyurethanes.
Ehrengast war Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen. Er erklärte: "Mit der Investition in die TDI-Anlage hat sich Bayer bewusst entschieden, den Chemie-Standort Nordrhein-Westfalen zu stärken. Das zeigt, dass wir in unserem Land hoch attraktiv für eine erfolgreiche Industrie sind. Wir müssen daran arbeiten, dass es so bleibt."
Rund 100 Gäste waren bei dem Richtfest an der neuen TDI-Anlage von Bayer MaterialScience in Dormagen dabei.
Im Rahmen des Projekts werden 20 neue Mitarbeiter eingestellt, die teilweise schon jetzt mit den etwa 80 Kollegen in der derzeitigen TDI-Pilotanlage arbeiten und ein intensives "Training on the job" erhalten.
Zwischen 500 und 1000 Arbeitskräfte sind während der Bauphase zusätzlich in dem Projekt gebunden. Viele Auftragnehmer kommen aus der Region, wie z.B. die Rohrleitungsplanungsfirma Keynes aus Neuss und der Apparatebauer Quast sowie der Apparatebauer APL aus Dormagen. Auch später im laufenden Betrieb werden Firmen aus Dormagen und Umgebung für Wartungsarbeiten, Bau- und Instandhaltung sowie technische Dienstleistungen im Umfeld der neuen Anlage integriert sein. Die bestehenden Arbeitsplätze in Vorbetrieben und Logistik am Standort werden durch das Projekt gesichert. Das gilt auch für tausende weitere Stellen, die in der Wertschöpfungskette in Nordrhein-Westfalen und Deutschland mit der TDI-Produktion verbunden sind.
Das Gasphasen-Verfahren macht die TDI-Herstellung in Dormagen besonders effizient. "Dabei werden Energie und Ressourcen optimal genutzt. So lassen sich hier gegenüber einer konventionellen Anlage gleicher Kapazität bis zu 60 % Energie einsparen, außerdem werden bis zu 80 % weniger Lösemittel benötigt. Dies sichert uns nicht zuletzt auch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil", betonte Wolff.
Im Januar 2013 hatte die Bezirksregierung Köln die finale Bau- und Betriebsgenehmigung für die TDI-Anlage erteilt.
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