• Verfasst am 16.10.2011 - Technik
  • Sie haben folgende Optionen:
    • Artikel drucken
    • Artikel als PDF

WPC aus Biokunststoff und Pulpefasern

Das schwedische Unternehmen Innventia AB aus Stockholm hat mit einem Industriekonsortium einen Holz-Polymer-Werkstoff aus Zellulosepulpe und PLA entwickelt. Die Markteinführung dieses Materials unter dem Namen DuraPulp erfolgt im Herbst dieses Jahres durch das schwedische Unternehmen Södra.

DuraPulp basiert zu 100 % auf nachwachsenden Rohstoffen, zeigt gute mechanische Eigenschaften, eine angenehme Haptik und kann in leuchtenden Farben eingefärbt werden. Das Material
wird von Södra in Form von Ballen angeboten. Derzeit gibt es noch keinen praktikablen Produktionsprozess, mit dem das Material zu Granulaten für Spritzgießanwendungen verarbeitet werden kann.

Das Forschungsvorhaben MouldPulp soll dies ändern. Ziel ist es, innerhalb von drei Jahren einen Prozess zu entwickeln, mit dem Spritzgussartikel aus DuraPulp gefertigt werden können, ohne die natürliche Materialcharakteristik zu ändern. Unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts UMSICHT arbeitet daran ein Projektkonsortium bestehend aus: Innventia; Södra Skogsägarna Ekonomisk Förening, Väröbacka, Schweden; FKuR Kunststoff GmbH, Willich; Elastopoli Oy, Sastamala, Finnland; Hammarplast Consumer AB, Tingsryd, Schweden; und nova-Institut GmbH, Hürth.


RSS Feed

Sie sind neu hier? Sie wollen immer auf dem Laufenden bleiben?
Dann abonieren Sie doch einfach unsere RSS Feeds und verpassen Sie nie wieder Nachrichten.