• Verfasst am 20.10.2012 - Technik
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Gemeinschaftliche Innovationen mit neuen Werkstoff- und Fertigungslösungen

Anschlagpuffer aus Hytrel TCP‑ET – damit sollen die aus PU hergestellten Ausführungen substituiert werden

Anschlagpuffer aus Hytrel TCP‑ET – damit sollen die aus PU hergestellten Ausführungen substituiert werden

DuPont Performance Polymers (DPP) demonstriert auf der Fakuma unter anderem eine neue werkstoffliche (und fertigungstechnische) Lösung für einen Anschlagpuffer, der als Zusatzfeder des Kfz-Feder-Dämpfer-Systems der Verbesserung des Fahrzeugverhaltens und –komforts dient.

Die Konstruktion wird aus DuPonts Hytrel TCP-ET hergestellt und bietet diverse Vorteile gegenüber den aktuellen, auf Polyurethan basierenden Alternativen. In Zusammenarbeit mit OEMs bei der Konstruktion, Materialauswahl und Verarbeitung hat DuPont ein patentiertes Blasformteildesign entwickelt, das eine optimale Energieaufnahme und eine besonders hohe Produktivität ermöglicht. Mit Hilfe des ,Experten-Systems‘ von DuPont lässt sich die konstruktive Ausführung des Puffers an individuelle OEM-Anforderungen anpassen.

Eine weitere werkstoffliche Lösung mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit illustriert der neue Bürostuhl der Generation by Knoll, der aus Kunststoffen von DuPont, die in Teilen auf nachwachsenden Rohstoffen basieren, hergestellt wird. Ausschlaggebend für Nachgiebigkeit und Stabilität des Stuhls ist der Einsatz von Hytrel RS (Renewably Sourced) und von Crastin PBT für die ,Flex Back‘-Rückenlehne und das ,Dynamic Suspension‘-Feder-Dämpfer-System.

Angesichts der weltweit hohen Bedeutung von Nachhaltigkeit präsentiert das Unternehmen zusätzlich neue halogenfrei flammgeschützte Polyamidtypen sowie eine Reihe weiterer innovativer Lösungen und Werkstoffe. Insbesondere sind hier die Zytel PA 66-Typen, die Zytel HTN-Polyamide oder das kürzlich vorgestellte schlagzähmodifizierte, durch besonders geringe Emissionen gekennzeichnete Delrin 300TE zu nennen. Über die Entwicklungen im Bereich von Spezialpolymeren wie Vamac wurde schon in GAK 09/2012, S. 557, berichtet.


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