• Verfasst am 16.09.2013 - Technik
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geba: Leichte, faserverstärkte TPUs und Mikrogranulate

geba wird auf der K 2013 neue Mikrogranulate der Marke gebamic für Förderbandanwendungen präsentieren.

geba wird auf der K 2013 neue Mikrogranulate der Marke gebamic für Förderbandanwendungen präsentieren.

Die Ennigerloher Firma geba ist ein Experte auf dem Gebiet der Veredelung von TPUs und hat u. a. verstärkte, leitfähige und farbige Materialien im Programm. Zur K 2013 werden naturfaserverstärkte TPUs sowie mikrogranulierte TPUs für Förderbänder vorgestellt.

Zusammen mit dem langjährigen Partner Bayer MaterialScience wurde das Desmovit  DP R Sortiment um die naturfaserverstärkte Serie DP R Eco NF ergänzt. Der Fokus lag dabei auf den guten mechanischen Eigenschaften des Materials, dessen Gewicht gegenüber glasfaserverstärkten TPUs um ca. 8 % reduziert ist. Aufgrund seiner hohen Festigkeit bietet sich der neue Werkstoff für Bauteile mit dünnen Wandstärken an. Ein weiterer Vorteil ist sein Bruchverhalten. Da sich bei Bruch keine scharfen Kanten bilden, eignet es sich nach Unternehmensangaben sehr gut bspw. für Sportprodukte. Desmovit Eco NF wird mit 10 % und 15 % Naturfaserverstärkung angeboten. Bei geba kann man sich auch vorstellen, in Zukunft eine weitere Serie aufzulegen, bei der nicht nur die Verstärkung, sondern auch das TPU selbst biobasiert ist. So könnte der „grüne“ Anteil im Material auf über 50 % ansteigen.

Seit 2012 produziert das Unternehmen unter dem Markennamen Gebamic Mikrogranulat. Nun wurde eine spezielle TPU-Type für Förder- und Transportbänder entwickelt, welche auf der K erstmals präsentiert wird und Förderbändern besonders hohe Abrieb- und Schnittfestigkeit verleihen soll. Die Härte des Materials beträgt 90 Shore A und kann auf Kundenwunsch angepasst werden. Zudem gibt es eine FDA-Type die für den Einsatz in der Lebensmittelherstellung tauglich ist. Preis- und Verarbeitungsvorteile gegenüber Kunststoffpulvern sollen sich insbesondere dadurch ergeben, dass bei der Mikrogranulierung die Einfärbung, Additivierung und Granulierung in nur einem Arbeitsdurchgang durchgeführt werden, während bei der zweitstufigen Kunststoffpulverherstellung der Schritt der Kaltvermahlung samt Transport und Verpackung als zusätzlicher Zeit- und Kostenblock zur Granulierung hinzukommt.

Durch den einstufigen Mikrogranulierungsprozess soll sich zudem das Verunreinigungsrisiko verringern. Mikrogranulate haben weiterhin den Vorteil, dass sie sich staubfrei verarbeiten lassen. Hierdurch werden Kosten bei der Reinigung gespart und es sind schnellere Farbwechsel möglich. Rieselfähigkeit und Aufschmelzverhalten werden als sehr gut beschrieben. Das Mikrogranulat wird aufgrund der Kornverteilung und der Schmelzeigenschaften u. a. für die Verarbeitung im
Rakelverfahren empfohlen.

Halle 5, Stand A47


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