GAK - Gummi Fasern Kunststoffe

Editorial
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Tagungen, Messen, Corona…

Noch vor wenigen Wochen hätte man bei dieser Wortkombination bestimmt an entspannte Abendveranstaltungen gedacht. Aber das Corona-Virus ist in Europa und damit auch in Deutschland angekommen, mit deutlichen Auswirkungen auf die Messen und Tagungen in den kommenden Monaten.

Die Tire Technology Expo in Hannover hat vom 25. bis 27. Februar 2020 gerade noch stattgefunden, denn die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Maßnahmen zur Gesundheitssicherung bei Großveranstaltungen (Fiebermessstationen an allen Eingängen, keine Zulassung von Teilnehmern aus Risikogebieten und Teilnehmern, die Kontakt zu Personen aus Risikogebieten hatten) ließen sich hier noch durchführen. Einschränkungen waren trotzdem deutlich spürbar. Die Stände vieler asiatischer Aussteller blieben leer. Der sprunghafte Anstieg der Corona-Infektionen in Norditalien am Wochenende vor der Messe bescherte weitere Absagen. Verschiedene Unternehmen rieten ihren Mitarbeitern von der Teilnahme ab. Einige Vorträge der parallel stattfindenden Konferenz wurden per Video übertragen, weil die Referenten nicht anreisen konnten.

Mit der Ankunft des Virus in Europa wird es zunehmend schwieriger, die Risikogebiete einzugrenzen und die Zahl der Personen, die theoretisch als Überträger gelten könnten, ist enorm gestiegen. Für die kommenden Monate sind diverse Veranstaltungen gestrichen oder verschoben worden. So hat Arburg seine für den 11. bis 14. März 2020 in Loßburg geplanten internationalen Technologie-Tage abgesagt. Die Chinaplas in Shanghai wurde von Ende April auf den 3. bis 6. August 2020, die ursprünglich für Anfang März geplante JEC World in Paris auf den 12. bis 14. Mai 2020 verschoben. Auch das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Aachen hat das 30. Internationale Kolloquium Kunststofftechnik und das für den Vortag geplante International Symposium on Plastics Technology abgesagt. Die beiden Veranstaltungen werden vom 8. bis 10. September 2020 nachgeholt.

Für die Interpack Anfang Mai gibt es nach Angaben der Messe Düsseldorf aktuell keine Absicht für eine Verschiebung. Auch der Internationale Fachkongress zu Kunststoffen im Automobilbau, PIAE, des VDI soll vorerst wie geplant am 25. und 26. März 2020 in Mannheim stattfinden. Für die Medtec Live (31. März bis 2. April 2020, Nürnberg) und die Control (5. bis 8. Mai, Stuttgart) gibt es ebenfalls noch keine Meldung über eine Verschiebung.

Wir werden das Geschehen beobachten und Sie auf dem Laufenden halten.

Herzliche Grüße
Christine Rüdiger

Report
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Fokus Aus- und Weiterbildung: Chemiepark Rheinmünster · NRW Landesprogramm · SKZ-Akademie · GKV/TecPart

  • Neue Perspektiven für Berufseinsteiger: Chemieparkunternehmen entwickeln gemeinsames Ausbildungskonzept weiter
  • NRW Landesprogramm „Karrierewege FH-Professur“
  • SKZ-Akademie: Erfolgreiche Abschlüsse
  • Starker Rückgang der Erstsemester für die Kunststoffverarbeitung – GKV/TecPart-Erhebung ergibt ein Minus von 45 % im Durchschnitt

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SPE Automotive Award: Juroren-Meeting bündelt Ideen zur Weiterentwicklung des Preises

Am 30. und 31. Januar 2020 trafen sich die Juroren des SPE Automotive Awards bei Akro-Plastic in Niederzissen. Viele der dort geäußerten Ideen will SPE Central Europe schon beim Wettbewerb 2021 umsetzen. Hinsichtlich der Award-Kategorien wurden ebenfalls Anpassungen vereinbart.

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Verleihung der Tire Technology International Awards for Innovation and Excellence

Mit den diesjährigen Tire Technology International Awards for Innovation and Excellence wurden am 26. Februar 2020 während der 20. Ausgabe der Tire Technology Expo in Hannover bemerkenswerte Persönlichkeiten ausgezeichnet sowie Fortschritte in der Reifentechnologie und Technologien, die zu mehr Nachhaltigkeit beitragen, gewürdigt. Die Auszeichnungen, die von der Zeitschrift Tire Technology International koordiniert wurden, waren in sieben Kategorien unterteilt und wurden von einer Jury aus internationalen Journalisten und Branchenexperten vergeben.

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Schlag ins Gesicht der mittelständischen Industrie – Bündnis Faire Energiewende appelliert an wirtschaftspolitische Vernunft

Am 18. Dezember 2019 haben sich Bund und Länder auf verschiedene Änderungen am Klimapaket geeinigt. Unter anderem verständigten sich die Vermittler darauf, die Preise für Emissionszertifikate von 2021 bis 2025 neu festzulegen: statt der vom Bundestag beschlossenen 10 EUR pro Tonne soll der CO2-Preis ab Januar 2021 zunächst 25 EUR betragen, danach schrittweise auf 55 EUR im Jahr 2025 steigen. Für das Jahr 2026 schlägt der Vermittlungsausschuss einen Preiskorridor von mindestens 55 und höchstens 65 EUR vor.

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Effizienz und Ressourcenschonung im Automobilbau – Arburg auf der PIAE

Arburg beteiligt sich an der PIAE Europe am 25. und 26. März 2020 in Mannheim mit einem Vortrag zum Thema „Prozessintegrierte Werkstoffaufbereitung und Ressourcenschonung im Leichtbau“ und stellt in der Ausstellung innovative Forschungsprojekte und Leichtbauteile vor. 

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Entwicklung hochflexibler Beschichtungen auf Abstandsgewirken durch Einsatz von Kautschuk – Aufruf zur Teilnahme an innovativem anwendungsbezogenem Gemeinschaftsprojekt

Im zweiten Quartal 2020 startet ein neues DKG-Gemeinschaftsforschungsprojekt zu Entwicklung hochflexibler Beschichtungen auf Abstandsgewirken durch Einsatz von Kautschuk. Beteiligte Forschungseinrichtungen sind das Deutsche Institut für Kautschuktechnologie, Hannover und das Textilforschungsinstitut Thüringen Vogtland, Greiz. Das Projekt wendet sich an Unternehmen, die an neuen Anwendungsfeldern und/oder Technologien für ihr Produktportfolio suchen.

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Wege aus der Plastikkrise

Am 5. Februar 2020 hat ein Bündnis zentraler zivilgesellschaftlicher Akteure in 15 gemeinsamen Forderungen von der Bundesregierung ein entschiedenes Vorgehen zur Lösung der „Plastikkrise“, also des Problems von Plastik­abfällen in der Umwelt, verlangt. Das Bündnis wurde moderiert vom Bundesverband Meeresmüll e.V. und der Heinrich-Böll-Stiftung.

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Effiziente Lösungen für den Wandel in der Mobilitätsbranche

Die Elektromobilität boomt. In Brandenburg wird demnächst eine Megafactory zur Großserienproduktion von Elektrofahrzeugen errichtet. Trelleborg Sealing Solutions unterstützt die Branche als kompetenter Entwicklungs- und Fertigungspartner mit robusten und leistungsstarken Produkten und Lösungen – nicht nur im Bereich der elektrisch angetriebenen Kraftfahrzeuge, sondern auch bei E-Bikes, elektrisch angetriebenen Landfahrzeugen, E-Skateboards, E-Scootern und sogar Verkehrsflugzeugen und Helikoptern. In kontinuierlicher Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt der Dichtungsspezialist Lösungen, die speziell auf solche eMobility-Anwendungen zugeschnitten sind. Diese reichen von leistungsstarken Compounds über Komponenten für die Batterie bis zu Hochleistungs-Rotationsdichtungen und maßgeschneiderten Sicherheitslösungen im Bereich höchster Energiedichte.

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EU-Parlament verhindert PVC-Recycling

Am 12. Februar hat das Europäische Parlament für den Entschließungsantrag des Umweltausschusses (ENVI) gestimmt, die von der EU-Kommission geplanten Ausnahmen für die Verwendung von bleihaltigem Rezyklat nicht zuzulassen, und widerspricht damit der wissenschaftlichen Bewertung der eigenen Behörde. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) mit deren Fachausschüssen hat sich im Vorfeld für Ausnahmen in ausgewählten Anwendungen ausgesprochen.

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Hybride Werkstoffe für die Mobilität der Zukunft – Elastomere als Ergänzung für Faserverbundkunstoffe

Die Elektromobilität setzt im Automobilmarkt immer stärkere Akzente. Allerdings begegnet diese neue Technologie Herausforderungen, die es noch zu bewältigen gilt. Der weltweite Trend zu hybrid- und elektrobetriebenen Beförderungsmitteln erfordert neuartige Konzepte sowohl im Antrieb als auch in der Karosserie zukünftiger Fahrzeuge. Der Schutz empfindlicher Lithium-Ionen-Akkumulatoren, die in E-Autos verwendet werden, ist dabei eine wichtige Aufgabe. Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten, müssen die leicht zu beschädigenden und brennbaren Akkus im Crashfall sicher untergebracht sein.

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kunststoffland NRW: Branchenworkshop 2020 – Aktive Diskussion zu aktuellen Herausforderungen der Wertschöpfungskette Kunststoff

„Die Wertschöpfungskette Kunststoff steht im öffentlichen Interesse und zugleich vor großen Herausforderungen. Kundenmärkte sind im Umbruch, die Digitalisierung verändert Prozesse und Kreisläufe bedarf es zu schließen. Innovative Lösungsansätze braucht es heute mehr denn je“, skizzierte Reinhard Hoffmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Gerhardi Kunststofftechnik GmbH und Vorsitzender des Vereins kunststoffland NRW e. V. in seiner Begrüßungsansprache die Themenvielfalt, die im Fokus des Brancheworkshops von kunststoffland NRW e. V. standen, der am 30. Januar 2020 in Düsseldorf stattfand.

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Der alte Plast und das Meer – Teil 2 – Fragestellungen und Bemerkungen zum Kunststoffgebrauch und -recycling

Der Einsatz von Kunststoffen wird mittlerweile vor allem als Problem wahrgenommen. Und tatsächlich ist ihr umfassender Einsatz ein zweischneidiges Schwert. Einerseits können und wollen wir auf Kunststoffe nicht verzichten, denn durch die Vielfalt der Polymere und ihr breites Eigenschaftsspektrum ermöglichen sie Anwendungen, bei denen traditionelle Werkstoffe versagen. Neben ihrem unbestreitbaren Nutzen im täglichen Leben sind sie andererseits Ursache und Inhalt mannigfaltiger Umweltprobleme. Dieser Beitrag setzt sich damit auseinander, was für und was gegen den umfassenden Einsatz von Kunststoffen spricht. In Teil 1 ging es um die Vorteile von Kunststoffen für unsere technisierte Zivilisation und allgemein um Möglichkeiten, Grenzen und ökonomische und ökologische Kosten des Recyclings. Im vorliegenden Teil 2 werden verschiedene Kunststoffgruppen einzeln betrachtet und auf ihre Recyclingfähigkeit hin untersucht. Auch rohstoffliche Verwertung und Verbrennung werden als mögliche End-of-Life-Lösungen angesprochen.

Teil 1 ist in GAK Gummi Fasern Kunststoffe 01-02 2020 erschienen

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EPDM mit ultrahohem Molekulargewicht für Automobil-, Konsumgüter- und Bauanwendungen

Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) mit ultrahohem Molekulargewicht ist vor allem für Anwendungen interessant, in denen EPDM zur Kostenersparnis große Mengen an Füllstoffen und Prozessölen enthält. Zusätzlich wird für derartige Compounds eine verbesserte Verarbeitbarkeit bei gleichzeitig besonders guten physikalischen Eigenschaften und einem guten Druckverformungsrest bei verschiedenen Temperaturen erwartet. Ein ultrahohes Molekulargewicht des EPDM ist außerdem bei der Herstellung thermoplastischer Vulkanisate (TPV) für die vollständige Phasenumkehr des vernetzten EPDM in der kontinuierlichen Polypropylenphase (PP-Phase) unerlässlich [1]. Solche ultrahochmolekularen EPDM werden im Allgemeinen zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit und Produktionseffizienz mit 75 phr bis 100 phr Öl gestreckt. Zu den Anwendungsbeispielen gehören unter anderem TPV, Dichtungen und Verschlüsse mit geringer Härte, Spritzgussprodukte sowie Gummiprofile für Bau- und Automobilanwendungen. In diesem Beitrag wird der Einsatz eines neuen ultrahochmolekularen Nordel 4655OE EPDM für Automobil-, Konsumgüter- und Bauanwendungen beschrieben. Verschiedene Fallstudien zeigen, wie sich mit ultrahochmolekularem EPDM in Compounds mit geringer Härte eine Verbesserung der physikalischen Eigenschaften und des Druckverformungsrestes erzielen lässt. Außerdem wird kurz auf den Beitrag der Advanced-Molecular-Catalyst-Technologie (AMC) zu mehr Nachhaltigkeit eingegangen. 


An ethylene propylene diene (EPDM) rubber with an ultra-high molecular weight (UHMW) is desired in those applications where the EPDM rubber is highly filled with filler(s) and process oil in order to reduce the overall compound costs. In addition, such compounds are expected to exhibit improved processability, while providing superior physical and compression set properties at different temperatures. On the other hand, UHMW of EPDM is crucial for the complete phase-inversion of cross-linked EPDM in continuous polypropylene (PP) phase during the thermoplastic vulcanizate (TPV) production [1]. Such UHMW EPDMs are generally extended with 75 phr to 100 phr oil for improved processability and superior manufacturing efficiency. Some of the application examples include TPVs, low hardness seals and gaskets, injection molded goods, automotive and construction rubber profiles, etc. In this paper, the use of the new UHMW Nordel 4655OE in automotive, consumer, and infrastructure applications is described. Several case studies are presented highlighting the advantage of this UHMW EPDM in order to achieve better physical properties and compression set properties in low hardness compounds. The Dow’s sustainability commitment to the rubber industry is also briefly highlighted.

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Einfluss oxydischer Füllstoffe auf die dielektrischen Eigenschaften von thermoplastischen Elastomeren auf Basis von SEBS

In der vorliegenden Arbeit wird der Einfluss der oxydischen Füllstoffe Bariumtitanat (BaTiO3), Titandioxid (TiO2) und Zinkoxid (ZnO) auf die dielektrischen Eigenschaften eines handelsüblichen thermoplastischen Elastomers (TPE) auf Basis von Styrol‑Ethylen/­Butylen‑Styrol (SEBS) mit hohem Weichmachergehalt untersucht. Im Frequenzbereich von 20 Hz bis 1 kHz wurde die relative Permittivität mit Hilfe einer Wechselstrommessbrücke ermittelt. Zur Bestimmung der relativen Permittivität im Bereich kleiner Frequenzen (0,1 Hz bis 2 Hz) wurde eine neue Methode entwickelt, bei der die Kraftwirkung des elektrischen Feldes mit Hilfe einer elektro-rheologischen Messzelle detektiert wurde. Die mit BaTiO3 und TiO2 erzielten Permittivitätssteigerungen sind geringer als erwartet, während der Einsatz von ZnO zu einer deutlich stärkeren Permittivitätszunahme führt, welche die Prognosen einfacher Mischungsmodelle übertrifft. Bei geringen Frequenzen zeigen alle gefüllten Proben und das ungefüllte SEBS mit abnehmender Frequenz eine starke ­Permittivitätszunahme, die auf Grenzflächenpolarisation zurückzuführen ist. Die Relaxation der Grenzflächenpolarisation bei steigender Frequenz kann für die BaTiO3- und TiO2-Compounds sowie für das reine SEBS gut durch das Debye‘sche Relaxationsmodell beschrieben werden. Im Unterschied dazu zeigen die mit ZnO gefüllten Proben auch bei höheren Frequenzen noch ein frequenzabhängiges dielektrisches Verhalten, das nicht durch das einfache Debye‘sche Relaxationsmodell beschrieben werden kann. Es wird vermutet, dass das besondere Verhalten der mit ZnO gefüllten Proben auf die im Vergleich zu den anderen Füllstoffen sehr große spezifische Oberfläche des ZnO und die daraus resultierende große Grenzfläche zwischen Polymer und Füllstoff zurückzuführen ist.


In the present work the influence of the oxidic fillers barium titanate (BaTiO3), titanium dioxide (TiO2) and zinc oxide (ZnO) on the dielectric properties of a commercially available thermoplastic elastomer (TPE) based on poly(styrene-block-ethylene/butylene-block-styrene) (SEBS) with a high plasticizer content is investigated. In the frequency range from 20 Hz to 1 kHz the relative permittivity was determined by means of an LCR meter. A new method was developed to determine the relative permittivity in the low frequency range (0.1 Hz to 2 Hz). The force effect of the electric field was detected by means of an electro-rheological measuring cell. The increase in permittivity achieved with ­BaTiO3 and TiO2 are smaller than expected, whereas the use of ZnO leads to a significantly stronger increase in permittivity, which exceeds the predictions of simple mixture models. At low frequencies all filled samples and the unfilled SEBS show a strong permittivity increase with decreasing frequency, which is due to interfacial polarization. The relaxation of the interfacial polarization with increasing frequency can be well described by the Debye relaxation model for the BaTiO3 and TiO2 compounds and for neat SEBS. In contrast, the samples filled with ZnO still show a frequency-dependent dielectric behavior even at higher frequencies, which cannot be described by the simple Debye relaxation model. It is assumed that the special behavior of the samples filled with ZnO is due to the very large specific surface of the ZnO compared to the other fillers and the resulting large interface between polymer and filler.

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